Amberg mitgestalten

bekommt ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. Bewerbungen von Fachbüros sind bis Donnerstag, 12. Mai, möglich. Das Stichwort heißt Bürgerbeteiligung.

Amberg. Um die städtebauliche Entwicklung steuern zu können, hat der Stadtrat beschlossen, ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) zu erstellen.

Dabei handelt es sich laut einer Mitteilung aus dem Rathaus um ein gebietsbezogenes Planungs- und Steuerungsinstrument, das Antworten auf Fragen und Anforderungen der Stadtentwicklung geben kann.

Ziel ist es, das ISEK zu einem langfristigen Orientierungsrahmen der Stadt werden zu lassen, der die Grundlage für wichtige Entscheidungen und Entwicklungen bildet. Das zu untersuchende Areal erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet. Der Schwerpunkt liegt auf den rund 16 Quadratkilometer umfassenden bebauten Flächen. Die Themenbereiche heißen: Städtebau und Architektur, Freiraum und Naturschutz, Verkehr, Wohnungsbauentwicklung, demographischer Wandel, Wirtschaft, Dienstleistung, Gewerbe und Einzelhandel sowie Standortentwicklung, Marketing und Tourismus. Nun haben interessierte Fachbüros die Möglichkeit, sich bis Donnerstag, 12. Mai, zu bewerben. Ausgewählte Interessenten sind dann zu einem Verhandlungstermin eingeladen, der am Dienstag, 21. Juni, stattfinden soll.

Der weitere unverbindliche Zeitplan sieht vor, dass das Planungsbüro Anfang Sommer mit der ISEK-Erstellung beginnen kann. Bei alledem legt die Stadt ihren Fokus auf die Öffentlichkeit, um den Prozess so offen und transparent wie möglich zu gestalten. Darum wird der Entstehungsprozess von mehreren Bürgerbeteiligungen begleitet.
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