Amberg will Kreativschaffende mit Beratung fördern
Kultur als Wirtschaftsmotor

Rund eine Milliarde Euro jährlich erwirtschaften Architekten, Software-Entwickler, Designer, Werber und andere Kultur- und Kreativschaffende in der Oberpfalz. Um dieses Potenzial weiter zu entfalten, richtet die Wirtschaftsförderung für die Stadt Amberg gemeinsam mit dem Bayerischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft regelmäßige Beratungstage aus. Der nächste Termin ist am Dienstag, 8. März, in den Räumen der Gewerbebau an der Gasfabrikstraße 16. Anmeldungen dazu sind ab sofort per Mail möglich (kontakt@bayern-kreativ.de).

Im Mittelpunkt dieser Bayern-Kreativ-Tage steht die kostenfreie Vernetzung der Kultur- und Kreativschaffenden. Ziel ist laut Pressemitteilung, unternehmerisches Bewusstsein zu fördern und den ökonomischen Ertrag der eigenen schöpferischen Arbeit zu verbessern. Demnach ist die Branche aus zwei wichtigen Gründen auf diese Art der Anschubstrategien angewiesen: Zum einen wegen der Verbindung von künstlerischen, kulturellen und wirtschaftlichen Aktivitäten; zum anderen, da es sich zumeist um Einzel- und Kleinstunternehmer handelt.

"Das Angebot der bisher drei Bayern-Kreativ-Tage wurde intensiv und gut genutzt. Für uns von der Wirtschaftsförderung Ambergs ist die hohe Nachfrage aus der umliegenden Region daher Anlass genug, gemeinsam mit dem Bayerischen Zentrum eine entsprechende Beratung regelmäßig einmal pro Quartal zu organisieren", zitiert die Mitteilung Alexander Seitz von der Gewerbebau.

"Die Förderung der Kultur- und Kreativschaffenden gibt der Stadt neue Impulse und führt in Folge dazu, leerstehende Objekte in der Innenstadt neu zu beleben und damit den Wert der Immobilien zu steigern." Bei vier Orientierungsgesprächen heuer könnten Geschäftsmodelle ebenso Gegenstand der Beratung sein wie Kundenakquisition, richtige Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten oder geeignete Netzwerke. Noch heuer soll zusätzlich ein Unternehmer-Workshop angeboten werden.

"Die Kultur- und Kreativschaffenden sind Innovationstreiber mit relevantem Einfluss auf andere Wirtschaftsbranchen", betont Dirk Kiefer, Leiter des Bayerischen Zentrums laut Presseinfo. "Auch als Freiberufler oder Kleinstunternehmer können sie aus einer originellen Idee eine überraschend große ökonomische Wirkung entfalten. Und dies nicht nur in den Städten, sondern mit der passenden Unterstützung auch im ländlichen Raum."
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