Amberger Delegation nimmt sich Neumarkt als Beispiel
Beirat und eigene Stelle für Senioren

Mit Bürgermeisterin Brigitte Netta (Dritte von rechts) an der Spitze verschaffte sich eine Delegation aus Amberg, bestehend aus seniorenpolitisch aktiven Leuten und 60plus-Mitgliedern zusammen mit der Neumarkter Kreischefin der AG 60plus, Lydia Losehand, und dem Vorsitzenden des Unterbezirksvorstands Amberg-Sulzbach-Neumarkt der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, Wolfgang Fesich ein Bild vom Seniorenbeirat in der Nachbarstadt. Bild: hfz

Was hat Neumarkt Amberg voraus? Einen Seniorenbeirat, zum Beispiel. Grund genug für eine Delegation aus der Vilsstadt, sich vor Ort ein Bild von dieser Einrichtung, ihrem Nutzen und ihren Leuten zu machen.

Amberg/Neumarkt. Hintergrund des Besuchs war, dass in Amberg in den vergangenen Monaten zwar ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept erarbeitet worden ist, es einen von vielen Seiten geforderten Seniorenbeirat aber noch nicht gibt. In Neumarkt existiert dieses Gremium auf Beschluss des Stadtrats bereits seit 2002. Es arbeitet inzwischen sehr erfolgreich, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Neumarkt als Beispiel


Das sahen sich Bürgermeisterin Brigitte Netta, SPD-Stadtrat Dieter Amann, sechs weitere seniorenpolitisch aktive Amberger und 60plus-Mitglieder sowie die Neumarkter Kreischefin der AG 60plus, Lydia Losehand und der Vorsitzende des Unterbezirksvorstands Amberg-Sulzbach-Neumarkt der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, Wolfgang Fesich - auf seine Initiative kam das Treffen zustande - im Bürgerhaus an.

Nachdem die Vorsitzende des dortigen Seniorenbeirats, Sieglinde Harres, und 3. Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger die Amberger begrüßt hatten, gab Gründungsmitglied Petra Roll, ergänzt durch die Seniorenreferentin des Stadtrats, Stilla Braun, einen Überblick über ihre Arbeit.

Über das Neumarkter Modell hinaus wollten sich die Teilnehmer aus der Vilsstadt "dennoch weitergehend um eine bei der Verwaltung fest angestellte Person für Seniorenbelange und um ein in der Satzung verankertes Antragsrecht des Seniorenbeirats im Stadtrat bemühen".

Raus aus dem Hintergrund


Laut Presseinformation zeigte das Treffen einmal mehr, wie notwendig und hilfreich Erfahrungsaustausch und Vernetzung im kommunalpolitischen Raum sind. Dies gelte umso mehr, weil gesellschaftliche Veränderungen infolge der aktuellen Zuwanderung zurzeit die öffentliche Diskussion bestimmten.

"Dabei sind die Herausforderungen durch immer mehr und älter werdende Senioren in unserer Gesellschaft etwas in den Hintergrund getreten", heißt es in der Mitteilung bedauernd und kritisch.
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