Amberger Plus bei Übernachtungszahlen und Gästeankünften
Wenn die Hexen ins Knasthotel locken

Die Luftpferd-Quadriga war eine der Attraktionen bei der letzten Luftnacht. Auch diese habe dazu beigetragen, Gäste nach Amberg zu locken, betont Tourismusreferent Wolfgang Dersch. Heuer im September gibt es eine Neuauflage. Archivbild: Steinbacher

Einen "Riesenerfolg" in Sachen Fremdenverkehr vermelden Ambergs Tourismusreferent Wolfgang Dersch und die Leiterin der Tourist-Info, Martina Meixner. "Unsere Übernachtungszahlen haben sich im vergangenen Jahr sehr positiv entwickelt", halten sie in einer Pressemitteilung fest und verweisen auf die neueste Statistik. Demnach ist die Zahl der Übernachtungen in der Stadt um 7,1 Prozent auf 76 086 gestiegen. Bei den Gästeankünften gab es ein Plus von 5,6 Prozent, es kamen 43 918 Besucher. "Viele Mosaiksteine" hätten zu diesem "respektablen" Ergebnis beigetragen, sagen Dersch und Meixner. Das sei zum einen das "Top-City-Voting" des Online-Anbieters Hotel.de gewesen, bei dem sich Amberg als "liebens- und lebenswerteste Stadt Deutschlands" durchsetzen konnte und damit in den Fokus zahlreicher Medien rückte.

Die Pfunde zum Wuchern


Als echte Zugpferde nannte Dersch das Welttheater, die Hexen- und die Luftnacht, aber auch das Angebot im ACC mit seinen Kulturveranstaltungen und den dort stattfindenden Tagungen und Kongressen. Zudem sorgten Besonderheiten wie das Knasthotel in der alten Fronfeste und das Luftmuseum dafür, dass die Leute mehr und mehr auf Amberg aufmerksam würden. Nicht zu vergessen die Mundpropaganda.

"Wenn man mit den Menschen spricht, merkt man, dass sich Amberg zu einer festen Größe in der Tourismuslandschaft entwickelt hat", so die Erfahrung von Dersch. Dies sei natürlich auch auf die "gute Arbeit" in der Tourist-Info zurückführen. Diese präsentiere sich neben vielen weiteren Aktionen inzwischen auf den wichtigen deutschen Touristikmessen.

Wenn man mit den Menschen spricht, merkt man, dass sich Amberg zu einer festen Größe in der Tourismuslandschaft entwickelt hat.Wolfgang Dersch

Letztlich hätten aber "alle in Amberg aktiven Kräfte" an dem Erfolg mitgearbeitet, unterstreicht Dersch: "Es ist auch ein Verdienst der Hotels und Gaststätten, des Stadtmarketingvereins und des Regionalligisten FC Amberg sowie zahlreicher weiterer Beteiligter."

Hinzu komme, dass sich die gesamte Oberpfalz und vor allem ihre Städte 2015 sehr positiv entwickelt hätten. Einen großen Anteil an diesem Trend schreibt Dersch unter anderem dem Landkreis Amberg-Sulzbach und dem "rührigen" Tourismusverband Ostbayern zu.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.