Ammersrichter Ortsverband erhält Defibrillator als Spende
Junge Union möchte Leben retten

Das Gewölbe des Restaurants Eisenherz hatte sich die Ammersrichter Junge Union für ihre Hauptversammlung ausgesucht. Bild: tne

Ammersricht. "Wir sind ein lebendiger Ortsverband, der es geschafft hat, junge Neumitglieder zu gewinnen", zeigte sich Vorsitzender Bastian Prechtl erfreut, als er die Mitglieder der Jungen Union Ammersricht in den Eisenherz-Gewölberäumen (ehemalige Herrnstuben) auf die Hauptversammlung einstimmte.

Seit seiner Wahl zum neuen Ortsvorsitzenden im vergangenen Juli sei einiges geschehen: So habe die JU ein Lebend-Kickerturnier organisiert, sich an der Sommertour der Stadtratsfraktion im Stadtteil und am Feierabend-Seidl des Ortsverbandes beteiligt. Auch bei der Amberger Hexennacht habe man mitgearbeitet.

In Ammersricht und am Wagrain seien im vergangenen Jahr einige Vorhaben auf den Weg gebracht beziehungsweise umgesetzt worden. So werde zum Beispiel der Verbindungsweg zwischen Hauerstraße und Ammersrichter Friedhof heuer endgültig fertiggestellt - ein Anliegen, das die JU seit Jahren verfolgt habe.

Zudem habe der CSU-Nachwuchs angeregt, an einigen neuralgischen Punkten in Ammersricht und am Wagrain, die bei einer Fahrradtour besichtigt worden waren, sogenannte Dog-Stations für die Entsorgung von Hundekot aufzustellen. Diese seien bereits teilweise aufgestellt.

"Wir wollen in Ammersricht eine Station mit einem automatischen externen Defibrillator installieren und damit einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Sicherheit leisten", stellte der Ortsvorsitzende bei dem Treffen das nächste Projekt vor. Ein entsprechendes Gerät sei bereits durch eine Spende vorhanden.

Jetzt sei nur noch zu klären, wie sich der Kauf einer entsprechenden Station finanzieren lasse. Dabei hofft die JU nicht nur auf die Unterstützung der örtlichen Vereine, sondern auch auf die Stadt. Aufgestellt werden solle dieser Defibrilator im Bereich zwischen der Pfarrkirche St. Konrad und der Schule.

CSU-Ortsvorsitzender Stefan Ott lobte die Arbeit der Ammersrichter JU und forderte insbesondere die neuen Mitglieder auf, sich mit ihren Ideen einzubringen.
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