Anerkennung für palliativmedizinischen Dienst
Gute Nachrichten aus dem Ministerium

Landtagsdirektabgeordneter Dr. Harald Schwartz (rechts) erörterte zusammen mit Klinikumsvorstand Manfred Wendl die Vorteile des neu eingerichteten palliativmedizinischen Dienstes am Klinikum St. Marien. Bild: hfz

Amberg/München. Palliativversorgung, also die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen, stellt einen wichtigen Bestandteil medizinischer Versorgung dar. Hierzu gehört auch die Schmerztherapie im stationären Bereich. Um die Aufnahme des palliativmedizinischen Dienstes in den Krankenhausplan des Freistaats Bayern hatte sich das Klinikum St. Marien im Januar beworben. "Wir halten diesen Bereich für sehr wichtig und haben folglich einen entsprechenden Antrag mit zugehörigem Konzept beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eingereicht", erläuterte Klinikumsvorstand Manfred Wendl.

Sämtliche Vorgaben erfüllt


Aus seinem Gespräch mit Gesundheitsministerin Melanie Huml konnte CSU-Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz nun gute Nachrichten aus München überbringen. "Die inhaltliche Prüfung des medizinischen Konzepts durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern ist positiv abgeschlossen", teilte er Wendl laut einer Presseinformation mit. Demnach würden alle Qualitätskriterien für die Anerkennung eines palliativmedizinischen Dienstes am Klinikum St. Marien Amberg erfüllt. Somit werde der palliativmedizinische Dienst im Rahmen der Gesamtzahl an Planbetten und -plätzen anerkannt und in das Fachprogramm "Palliativversorgung in Krankenhäusern" aufgenommen. Die Anerkennung erfolgt zusätzlich zu der im Krankenhausplan des Freistaates Bayern aktuell mit neun Betten ausgewiesenen Palliativstation und gilt ab 1. Oktober. "Damit ist das Klinikum St. Marien eines der ersten, das sowohl über eine Palliativstation als auch einen palliativmedizinischen Dienst verfügt", kommentierte Schwartz die Daten.

Damit ist das Klinikum St. Marien eines der ersten, das sowohl über eine Palliativstation als auch einen palliativmedizinischen Dienst verfügen.MdL Dr. Harald Schwartz
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