AOK Ambeg: Mehr Krankmeldungen als im Vorjahr
Städter gesünder als Leute im Landkreis

Symbolbild: dpa

Die jetzt herausgegebene Auswertung der AOK zum Krankenstand für 2015 zeigt: In der Stadt Amberg sind die bei der Kasse versicherten Arbeitnehmer gesünder, in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Schwandorf kränker als im bayernweiten Vergleich.

Mit 4,6 Prozent liegt der Krankenstand in Amberg laut einer Pressemitteilung der AOK unter dem Bayernwert von 4,7 Prozent, in Amberg-Sulzbach mit 5,2 und im Bereich Schwandorf mit 5 Prozent darüber. Im Vergleich zu 2014 hätten sich im gesamten Direktionsbezirk mehr Beschäftigte krankgemeldet.

"Auffällig ist die Zunahme der Atemwegserkrankungen", teilt die AOK mit. Hier habe es zum Beispiel in Amberg im vergangenen Jahr 50,9 Krankmeldungen auf 100 erwerbstätige Kassenmitglieder gegeben, nach 41,9 in 2014. Experten würden die Steigerung auf die Erkältungswelle vor allem in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 zurückführen. Dem stünden bei Muskel-/Skeletterkrankungen 33,7, bei Erkrankungen des Verdauungssystems 17,3 und bei Verletzungen 14,9 Arbeitsunfähigkeits-Fälle gegenüber.

"Geht es um die Dauer der Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen von allen Krankheitsarten immer noch die meisten Ausfalltage", zitiert die Presse-Info Christa Siegler, die Chefin der AOK Direktion Amberg.

Auffällig ist die Zunahme der Atemwegserkrankungen.Aus der Mitteilung der AOK-Direktion Amberg
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