Arbeiten auf der Staatsstraße 2238 beginnen am 22. August und erschweren Zufahrt zum ...
Bernrichter Baustelle nicht zu verschieben

Noch kommt aus Richtung Süden über die Staatsstraße 2238 ständig Lieferverkehr ins Industriegebiet Nord bei Immenstetten. Voraussichtlich am 22. August wird diese Verbindung erst einmal abgeschnitten, weil auf dieser Strecke auf etwa einem Kilometer Länge der Fahrbahnbelag abgefräst wird. Bild: Hartl

Schulbusse genießen Vorfahrt. Da muss selbst das Industriegebiet Nord hinten anstehen. Wegen am 22. August beginnender Arbeiten auf der Staatsstraße 2238 wird es für zwei Wochen für viele schwer, an ihren Arbeitsplatz zu kommen.

So einfach lässt sich die Baustelle auf der Staatsstraße 2238 bei Bernricht, die die Einfahrt in das Industriegebiet Nord von Südwesten her verhindern wird, doch nicht zeitlich verschieben. Das Tiefbauamt der Stadt Amberg hatte das vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach erbeten, weil gleichzeitig durch die Vollsperrung der AM 30/AS 30 wegen Kanalbaumaßnahmen in Raigering die Zufahrt von Südosten her nicht möglich ist.

"Wir haben das auch geprüft und mit der Baufirma besprochen", erläuterte Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt auf AZ-Nachfrage. Doch gelte es dabei den Linien- und Schulbusverkehr zu berücksichtigen. "Das macht uns die größten Probleme." Deshalb sei man gezwungen, diese Arbeiten in der Ferienzeit zu erledigen.

Das heißt konkret: Die Maßnahme auf der Staatsstraße 2238 zwischen Ammersricht und Immenstetten startet nach Plan am 22. August. Sie ist mit 14 Tagen angesetzt, "die Baufirma will sich aber bemühen, schneller fertig zu werden". Dabei muss aufgrund von Schäden auf einer Strecke von rund einem Kilometer der obere Straßenbelag abgefräst werden. Eine spezielle Asphaltschicht und ein verstärkter Oberbau bringen das Ganze dann wieder ins Lot.

"Es ist ganz schwierig, dabei den Verkehr durchzulassen", kann Noll der Idee einer jeweils nur halbseitigen Sperrung nichts abgewinnen. "Die Arbeitsschutzvorschriften sind heutzutage so streng, dass das nur mit Vollsperrung geht." Das Bauamt möchte sich aber mit den Kollegen der Stadt Amberg absprechen, um eventuell zu erreichen, dass wenigstens immer von einer Seite her (abwechselnd) die Zufahrt zum Industriegebiet möglich ist.

Die Hauptumleitung für den Verkehr aus Richtung Süden führt über B 299 und B 14, also über Gebenbach und Hirschau, was auch nach Nolls Einschätzung ein ziemlicher Umweg ist. Doch er machte darauf aufmerksam, dass auch die Verbindung auf der AS 31 über Ursulapoppenricht und Steiningloh existiert. Diese Strecke zum Industriegebiet Nord sei etwa vier Kilometer länger als der jetzt noch nutzbare direkte Weg.

"Die Zufahrt zum Industriegebiet von Norden her ist kein Problem", machte Noll deutlich. Denn die Kreuzung der Staatsstraße 2238 mit der AS 30 bei Immenstetten bleibe frei.
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