Auch Bergwacht Amberg hilft in Simbach am Inn
Von Normalität weit entfernt

Die Helfer (von links): Josef Ries, Julia Haupt, Anna Spindler, Ulrike Arnold, Norbert Arnold, Anna Ries, Hubert Sperber und Markus Arnold. Nicht im Bild Roland Fröhler, der bereits am Vortag mit der Mannschaft vom BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach in Simbach am Inn war. Bilder: hfz (2)

112 ist die Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst. Zufällig diese Stundenzahl leisteten Einsatzkräfte der Bergwacht Amberg bei ihrem ehrenamtlichen Dienst im Hochwassergebiet Simbach am Inn.

Nachdem die Mannschaft im organisierenden Bauhof eingetroffen war, wurden ihr auch sofort zwei nebeneinanderliegende Häuser zugewiesen. Im ersten Gebäude war die restliche Schlammreinigung an der Fassade und auf der Terrasse nötig, außerdem war im Keller die Feinsäuberung zu erledigen. Im zweiten Haus ging es darum, den Estrich und den Putz von den Wänden zu entfernen. Im Anschluss musste der ganze Dreck in den bereitstehenden Container zur Entsorgung geschafft werden.

"Die Menschen vor Ort waren sehr dankbar für die geleistete Hilfe", hebt die Bergwacht in einer Pressemitteilung hervor. Das BRK habe sich den gesamten Tag über "bestens" um die Getränkeversorgung und ein Mittagessen nicht nur für die Helfer gekümmert, sondern zum Teil auch für die Bürger, von denen etliche wirklich alles verloren haben.

"Bis hier Normalität einkehrt, wird es sicherlich noch viele Monate dauern. Viele Monate wird mit Sicherheit auch noch Hilfe benötigt werden. Auch wenn sich die Aufgaben ändern werden", so die Bergwacht.
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