Auf dem Weg zur Barrierefreiheit
Der Mülleimer ist schon mal weg

Das ist der Beweis: Die Bahn hat ihr Abfallproblem gelöst. Mit Mülleimer sah es am Ostermontag so aus wie auf dem linken Foto. Ohne (rechts) war am Freitag alles sauber. Bilder: Huber, Kosarew
So eine Currywurst ist aber auch doof. Es ist zwar möglich, sie mit den Fingern zu essen, aber die Soße? Wohin mit der Soße? Clevere Leute haben deswegen den Pappendeckel erfunden, der allerdings einen elementaren Nachteil hat: Er schmeckt überhaupt nicht. Also wird er nach dem Verzehr der Wurst weggeworfen. Am besten in einen Mülleimer. Kaffeebecher, Plastikbeutel, Chipstüten und Fast-Food-Verpackungen teilen dieses Schicksal: Sie landen im Abfall - oder liegen daneben.

Wie die Bahn. Die liegt auch daneben. Also neben dem Müll, der an Ostern nicht mehr in die dafür vorgesehenen Behälter passte. Die Bahn liegt aber auch woanders daneben - bei ihrer Entscheidung zum Beispiel, das Dreckproblem, das immer mehr Nagetiere rattenscharf finden, auf ihre Art zu lösen. Wie von Geisterhand war der überquellende Mistkübel nach unserer Berichterstattung geleert - um nun vollends von der Bildfläche zu verschwinden. Da hat doch tatsächlich jemand den Mülleimer abgebaut und entsorgt. Skandal!

Das war Absicht. Wo kein Mülleimer, da kein Müll. So einfach ist das. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bahn AG nicht eines Tages auf die Idee kommt, den Bahnhof abzureißen, weil Züge überfüllt waren. Obwohl: Was Gutes hätte es doch. Dann wäre das Gelände barrierefrei. Endlich!
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