Aufräumen im Auftrag der Wissenschaft
Trepesch und der Tisch an der Treppe

Wann der Bistro-Tisch in der Vils gelandet ist? Das weiß keiner mehr so genau. Es muss vor dem Weihnachtsfest gewesen sein. Gestern war es Christopher Trepesch, der in der Mittagszeit zwangsläufig aufräumte. Denn der Landschaftsarchitekt war nicht wie das Plastikgestell verbotenerweise im Fluss gelandet, sondern ganz legal - aus beruflichen Gründen. Für das Landesamt für Umwelt erstellt der Amberger noch bis März in Stadt und Landkreis eine Gewässerstruktur-Kartierung. Alle 100 Meter muss Trepesch 25 Parameter in Erfahrung bringen. Zum Beispiel die Strömung, den Verbau und die Nutzung. Die Daten dienen als fachliche Grundlage für die Gewässerentwicklungsplanung und die Planung von Maßnahmen gemäß der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Und der Tisch, der zwar verschmutzt, aber noch intakt ist? Der steht jetzt am Mühlhof unten an der Treppe. Trepesch: "Da kann ihn sein Besitzer abholen." Bild: Kosarew

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