Aufschlussreicher Besuch an den Bühler Weihern
OWV-Wanderer beim Fischereiverein

Die Wanderer ließen es sich in der Scheune des Fischereivereins erst einmal gut gehen. Bild: hfz

Die Ankündigung "es gibt frisch geräucherte Forelle" beim Amberger Fischereiverein hat 30 unternehmungsfreudige Mitglieder des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) zur Teilnahme an der Wanderung von Raigering nach Bühl angetrieben. Gleich bei der Ankunft dort begrüßte der Vorsitzende des Fischereivereins, Hans-Herrmann Lier, die muntere Gruppe aus Amberg.

Nicht nur Kulinaria


Zuerst gab es Getränke nach Wahl, und danach wurden die goldgelben, frisch geräucherten und verführerisch duftenden Forellen serviert. Nebenbei begrüßte auch der Bürgermeister von Freudenberg, Alwin Märkl, die Wanderer und erzählte einiges über die ländlich geprägte Nachbargemeinde der Stadt. Ergänzend beschrieb Lier die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten des Fischereivereins, während die Wanderer die Forelle, Weißbrot und Salat genossen.

Rege Diskussion


Bei einer anschließenden Runde der Besucher um die Bühler Fischteiche des Vereins gab es von Gewässerwart Max Marr ausführliche und informative Erklärungen. Dabei wurde vor Augen geführt, welche Bedeutung beispielsweise ein verbleibender Uferrandstreifen für Gewässer hat. Auch in der freien Natur. Idealerweise sollten zwischen dem Wasser und dem Feld rund zehn Meter Wiese liegen. Dann würden Einträge wie Sedimente und Dünger zum Beispiel aus den Maisfeldern spürbar reduziert.

Daraus entwickelte sich eine interessante Diskussion um Fischzucht, Pflege der Teiche und die Probleme der Teichwirtschaft sowie Angelfischerei. Mit einem Dankeschön verabschiedete sich die Wandergruppe des OWV beim Fischereiverein und versprach, bald wieder zu kommen. Die Gruppe hatte noch zwei Kilometer bis zur Bushaltestelle Buchenöd zu gehen, aber das ist ja für Wanderer kein Thema.
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