Auftakt zum Amberger Gesundheitsforum 2016
Ein Sturz kan schwere Folgen haben

Als Co-Referenten eröffnen Dr. Robert Bauer, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, und Dr. Jens Tröger, Chefarzt für Geriatrie und Frührehabilitation, das Gesundheitsforum 2016 in Amberg. Ihr Thema: "Schenkelhalsbruch: Wie geht es weiter?" Bilder: hfz (2)

Eine der seit Jahren publikumswirksamsten Veranstaltungsreihen im Historischen Rathaussaal beginnt morgen: Das Gesundheitsforum.

"Gesundheit im Gespräch" - dieses Motto gilt auch zu Beginn des neuen Jahres wieder an drei aufeinanderfolgenden Dienstagabenden jeweils um 19.30 Uhr im großen Saal des Amberger Rathauses. Wie seit 1994 üblich, werden Ärzte des Klinikums St. Marien bei freiem Eintritt jeweils über ein wichtiges medizinisches Thema informieren.

Beim morgigen Auftakt steht die Frage "Schenkelhalsbruch: Wie geht es weiter?"im Mittelpunkt. Dazu referieren laut einer Pressemitteilung des Hauses Dr. Robert Bauer, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, und Dr. Jens Tröger, Chefarzt für Geriatrie und Frührehabilitation.

Das Programm


Eine Woche später, am Dienstag, 26. Januar, wird die Diabetologin und Oberärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche, Dr. Sigrid Heimering, über "Innovative Behandlungsmöglichkeiten bei Diabetes" berichten. Den Schlusspunkt setzt Khaled Saleh, Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, am Dienstag, 2. Februar, mit Ausführungen zu Behandlungsmöglichkeiten bei Durchblutungsstörungen in den Beinen.

An jedem dieser Abende werden die Referenten zunächst eine Einführung in das Thema geben. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Das Gesundheitsforum wurde vor inzwischen zwölf Jahren von der Volkshochschule und dem Klinikum St. Marien als gemeinsame Veranstaltung ins Leben gerufen. Seither hat sich diese Veranstaltungsreihe zu einem festen Bestandteil des Fortbildungsprogramms der Volkshochschule entwickelt.

Keineswegs selten


Mit dem ersten Vortrag zum Thema Oberschenkelhalsbruch stellt sich das Zentrum für Alterstraumatologie am Klinikum St. Marien vor. Die Chefärzte Dr. Robert Bauer und Jens Trögner werden aufzeigen, wie schnell durch eine Unachtsamkeit das Leben in eine gänzlich andere Bahn geraten kann. Bei älteren Menschen bringt ein mit einem Knochenbruch verbundener Sturz häufig einen Verlust an Lebensqualität und Selbstständigkeit mit sich. Dabei ist gerade die Schenkelhalsfraktur für alte Menschen charakteristisch. Trotz moderner Operationsverfahren kann danach nur rund ein Drittel der Betroffenen den Alltag wie gewohnt fortführen, zeigt die Erfahrung. Viele bleiben auf Hilfe angewiesen, können etwa das Haus nicht mehr allein verlassen.

Um diese Patienten besser versorgen zu können, arbeitet die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie eng mit der Geriatrie und Frührehabilitation zusammen. Mit dem Zentrum für Alterstraumatologie wurde eine gemeinsame Station zu Optimierung der nötigen Versorgung geschaffen. Denn viele ältere Menschen bringen weitere, oftmals chronische Erkrankungen mit, die für einen guten Erfolg in die Behandlung einbezogen werden müssen. Deshalb kümmern sich ein Ärzteteam, speziell ausgebildete Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialdienstmitarbeiter um diese Patienten.
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