Auguste Stich feiert 95. Geburtstag
Hochzeit ein Monat nach Kriegsende

Zwei, die sich auf Anhieb gut verstanden: Bürgermeister Martin Preuß und Auguste Stich, die 95. Geburtstag feierte. Bild: gf
Es war die erste standesamtliche Trauung nach Kriegsende im Amberger Rathaus, als sich Auguste und Adam Stich am 30. Juni 1945 das Jawort gaben. Zwei Rappen zogen die Kutsche zur Kirche und zur Hochzeitsfeier. Daran erinnert sich Auguste Stich, als ob die Heirat erst dieser Tage gewesen wäre. Gestern feierte die rüstige Jubilarin ihren 95. Geburtstag.

Zur Welt kam Auguste Stich am 25. Januar 1926 in Hof, dort ging sie auch zur Schule, machte eine kaufmännische Lehre, arbeite als Verkäuferin, später als kaufmännische Angestellte. 1940 verbrachte sie mit einer Freundin einige Urlaubstage in Amberg und lernte dort den Kfz-Mechaniker und Kraftfahrer Adam Stich kennen, den sie schließlich am 30. Juni 1945 heiratete. Vier Kinder kamen zur Welt, später zwei Enkel und schließlich drei Urenkel. Über 40 Jahre war der Ehemann beim Busunternehmen Linzer als Fahrer tätig. Auguste Stich begleitete ihren Mann, der 2003 starb, auf vielen Fahrten quer durch ganz Europa. Die Eheleute Stich wohnten zuerst am Kreisverkehr, dann am Eisberg. Vor zwei Jahren entschloss sich die Jubilarin, ins Hl.-Geist-Stift zu ziehen, wo sie sich rundherum gut versorgt fühlt.

Pfarrer Markus Brunner wünschte Gottes Segen und eine stabile Gesundheit. Bürgermeister Martin Preuß überbrachte Grüße und Glückwünsche des Oberbürgermeisters und überreichte eine Kuscheldecke, bei der das Geschenkpapier rein zufällig mit dem Pullover der Jubilarin übereinstimmte.
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