Aus dem früheren Park-Kino wird eine L'Osteria
Pizza und Pasta statt "Park"-Popcorn

In sieben Wochen muss alles picobello sein: Ab Freitag, 2. September, wird im ehemaligen Park-Kinocenter aufgetischt. Betreiber der L'Osteria ist der Amberger Gastronom Matthias Seliger (links). Die Leitung des Restaurants übernimmt Emanuel Gross (rechts). Bild: Hartl

Früher gab's dort Popcorn, Eis und Schokolade zum Film. Künftig ist die Speisekarte doch deutlich umfangreicher und dominiert von "Pizza e Pasta". Da braucht's dann auch einen George Clooney oder eine Julia Roberts nicht mehr. Aus dem ehemaligen Park-Kino wird ein Italiener. L'Osteria nennt sich das Restaurant, das dort bald einzieht. Das ist der Plan: Anfang September sollen die ersten Essen und Getränke serviert werden.

Seligers dritte L'Osteria


Gastronom Matthias Seliger, ein Amberger, wird in dem ehemaligen Filmtheater nach Neumarkt und Bayreuth seine dritte L'Osteria betreiben. Als er 2009 in Neumarkt startete, war er der erste Franchise-Nehmer des expandierenden Restaurantkonzeptes. Zehn Jahre zuvor hatte in Nürnberg das erste Lokal dieser Art eröffnet. Slogan: "der nette Italiener von nebenan". Heute ist die L'Osteria an über 60 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten.

Seliger, so war am Mittwoch bei einem Pressetermin auf der Baustelle zu erfahren, investiert nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Besitzer der Immobilie rund 1,8 Millionen Euro - "Minimum". Derzeit läuft die Phase Trockenbau. Ab 27. Juli soll die offene und einsehbare Küche eingebaut werden. Danach werden sich Schreiner, Fliesenleger und andere Handwerker die Klinke in die Hand geben, damit am Freitag, 2. September, dem Eröffnungstag, alles picobello aussieht.

Laut Seliger sind es dann insgesamt 30 bis 35 Mitarbeiter, die sich um die Gäste kümmern werden. Etwa 130 passen in den hohen Raum, in dem vorher drei Kinosäle untergebracht waren. Wer möchte, kann bei gutem Wetter auch vor der Tür sitzen. Die Freischankfläche ist Seliger zufolge so ausgelegt, dass dort 80 Leute Platz haben. Einen Ruhetag wird es nicht geben.

Guter Standort


Vom Standort ist Seliger überzeugt. Der Vorteil dieser Lage in seinen Augen: die schnelle Verbindung zur Innenstadt und die Nähe zu Parkplätzen, zum Beispiel Theater-Tiefgarage und Kräuterwiesen-Deck.
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