Auszeichnung für soziales Engagement
Kübra gerne im Kindergarten

Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielten die Youngster eine Urkunde. Geehrt wurden sie von Bürgermeister Martin Preuß (rechts) und Catherine Dill, Leiterin der Freiwilligenagentur (Vierte von rechts). Am Projekt beteiligten sich auch Florian Fuchs (Zweiter von rechts), Brigitte Netta (links) und Dieter Guck (Fünfter von links). Bild: Konrad

Sie hat mitgeholfen: Im Siemens-Kindergarten kümmerte sich Kübra Karakas jeden Freitagnachmittag um ihre jungen Schützlinge. "Wir sind mit ihnen raus, haben Brotzeit gemacht und sie betreut", erzählte die Schülerin.

Sie und fünf andere Jugendliche beteiligten sich am Projekt Amberger Youngsters. Vor zwei Jahren hatten es Catherine Dill, Leiterin der Freiwilligenagentur, und ihr ehrenamtlicher Helfer Dieter Guck an der Dreifaltigkeitsschule vorgestellt.

Die Idee war, jungen Leuten ein freiwilliges soziales Schuljahr zu ermöglichen. Dill und Guck wollten ihnen dabei helfen. Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielten die Youngsters jetzt eine Urkunde. Der Konrektor der Dreifaltigkeitsschule, Florian Fuchs, freute sich über das Interesse seiner Schüler: Es sei wichtig, sich zu engagieren. "Man entdeckt Stärken und Neigungen - und vielleicht etwas, das man später machen möchte."

Auch Brigitte Netta, Leiterin der Siemens-Kindertagesstätte, lobte die Helfer: "Ihr arbeitet nach dem Schultag und stellt euch auf Menschen ein. Das ist schon ein Kontrast. Ihr haltet durch, ihr beißt euch durch. Damit leistet ihr einen wichtigen Beitrag." Bei der Urkundenverleihung berichteten die Jugendlichen auch von ihren Erlebnissen: Jana Axt hat im Büro der Freiwilligenagentur gearbeitet: "Ich bin jetzt selbstständiger geworden." Michael Hannes half in der Mittagsbetreuung: Nach den Hausaufgaben hätten alle noch zusammen gespielt. Naima Cherid betreute alte und demenzkranke Menschen.

Auch Riana Schumm hat sich um alte Mitbürger gekümmert. Alina Schlosser half im Kindergarten. Das hat auch Kübra Karakas getan. Als Catherine Dill sie fragt, ob sie sich vorstellen kann, dort weiter zu arbeiten, leuchten ihre Augen: "Ja!"
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