Bei winterlichen Straßenverhältnissen gegen Baum geprallt
"Stadtrundenfahrer" unbelehrbar

Symbolbild: dpa
Vor einer Woche war ein 18-jähriger VW Golf-Fahrer, der offensichtlich zur Gruppe der nervenden Stadtrundenfahrer gehört von Beamten des Einsatzzuges bezüglich seines Fahrstils belehrt worden. "Er wurde darauf hingewiesen, dass er seine Geschwindigkeit den winterlichen Straßenverhältnissen anpassen soll, denn sonst wird es bald vorbei sein, mit dem ständigen „Bahnenziehen“ rund um die Amberger Altstadt," berichtet Polizeihauptkommisar Peter Krämer.

Aber offensichtlich war er unbelehrbar. Dies zeigte sich am Sonntag, kurz vor 1.30 Uhr, als er einen Verkehrsunfall verursachte. Bei winterlich-regnerischen Verkehrsbedingungen versuchte er etwa auf Höhe des Busbahnhofs von der linken auf die rechte Fahrspur zu wechseln. Grund des wohl eher emotional erforderlichen innerstädtischen Manövers zu dieser verkehrsarmen Zeit war der unbedingte Überholwunsch, heißt es im Polizeibericht.

Allerdings beachtete der junge Mechaniker dabei nicht die physikalischen Verhältnisse. So machte sich dann sein Auto selbstständig, zuerst in Richtung des Rinnsteins der dortigen Verkehrsinsel und dann frontal gegen einen Baum, der durch den Anstoß gefällt wurde. Mit einem Schaden von etwa 5000 Euro war der VW-Golf nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden Die Feuerwehr war zur Reinigung der Fahrbahn erforderlich. Der Stadtraser selbst blieb unverletzt. Ein entsprechendes polizeiliches Bußgeld folgt dazu.
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