Beörderungen, Neueinstellungen und Verabschiedungen
"Lebendes Inventar" des Landgerichts

Beförderungen und Verabschiedungen standen gestern Vormittag im Landgericht im Mittelpunkt des Interesses. Auf dem Bild von links: Geschäftsleiter Josef Auer, Franz Seidel, Vizepräsidentin Roswitha Stöber, Landgerichtspräsident Harald Riedl, Robert Liermann, die neue Bewährungshelferin Regina Michnik, Johann Schlagenhaufer, Sandra Lautenschlager und der Vorsitzende des Personalrats, Johann Stiegler. Bild: gf
Zu den angenehmen Pflichten eines Landgerichtspräsident zählen Termine, bei denen Beförderungen auszusprechen oder Mitarbeiter in den Ruhestand zu verabschieden sind. Harald Riedl kombinierte gestern beides, als er Bewährungshelfer Franz Seidel in die Freistellungsphase der Altersteilzeit entließ und Regina Michnik als neue Bewährungshelferin präsentierte.

Sozialamtsrat Franz Seidel gehöre als "lebendes Inventar" zur Bewährungshilfe im Landgerichtsbezirk, sagte Riedl. An der Fachhochschule in Nürnberg hatte Seidel Sozialwesen studiert und als Diplom-Sozialpädagoge abgeschlossen. Ab 1981 war er beim Landgericht Coburg tätig, ein Jahr später wechselte er ans Landgericht Amberg. 2012 wurde er zum Sozialamtsrat ernannt.

Als gute Nachfolgerin, so der Präsident, sei Regina Michnik gefunden worden, die das Studium der Sozialpädagogik an der Ostbayerischen Hochschule in Regensburg mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen hat. Seit einem Monat arbeitet sie als Bewährungshelferin im Angestelltenverhältnis und werde sicher in das Beamtenverhältnis wechseln. Ein Studium vermittle hervorragendes theoretisches Wissen, war sich Riedl sicher, den Umgang mit Menschen könne aber nur die Praxis lehren.

Robert Liermann wurde zum Justizhauptsekretär ernannt. Nach der Realschule lernte er Industriekaufmann und war ab 1993 zehn Jahre bei der Bundeswehr, bevor er die Ausbildung als Justizfachwirt beim Amtsgericht Amberg begann. 2011 kam er an das Landgericht. Neuer Justizsicherheitsobersektretär ist Johann Schlagenhaufer , der Brauer und Mälzer gelernt hatte und 1995 als Justizaushelfer anfing.

Sandra Lautenschlager war ursprünglich Friseurin, bevor sie 2014 als Justizhelferin am Landgericht begann. Seit acht Tagen darf sie sich Justizoberwachtmeisterin nennen.
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