Bibliotheksnacht bildet Nachwuchs-Detektive aus
Schnüffeln, schmökern und selig schlummern

Stellvertretende Bibliotheksleiterin Melanie Keil (ganz links) freute sich mit ihrem Team, dass die lange Nacht in der Stadtbücherei so viele kleine Detektive auf den Plan rief. Bild: ads

"Die Detektive sind los": So lautete das Motto der Bibliotheksnacht in der Stadtbücherei. 31 Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren machten mit und wollten sich als Detektive ausbilden lassen - inklusive Abschlussprüfung. Stellvertretende Bibliotheksleiterin Melanie Keil und ihre Kolleginnen Kerstin Klemm und Katinka Glombitza machten den Nachwuchs, der am Abend in der Zeughausstraße eingetroffen war, zunächst mit den Ausbildungsregeln vertraut, um dann gleich Detektivausweise zu gestalten.

Spannend waren die anschließenden Geschichten, die Keil den Buben und Mädchen vorlas, um sie auf den Detektivtest vorzubereiten. Das Schärfen von Sinnen und Beobachtungsgabe sowie die Einführung in "geheime Ermittlungsarbeiten" standen dabei im Mittelpunkt. Beispielsweise lernten die Kinder, dass man mit Zitronensaft unsichtbar schreiben kann und das zu Papier Gebrachte wieder auftaucht, wenn man das Blatt über eine Kerze hält.

Nach der anspruchsvollen Prüfung durften die frisch gebackenen Nachwuchskriminaler den Abenteuerfilm "Vilja und die Räuber" anschauen und sich beim Dosenwerfen und Ballontreten noch mal austoben, bevor jeder seinen Übernachtungsplatz suchte. Klar durfte in den Schlafsäcken noch gelesen werden, bis die Müdigkeit selbst die härtesten Detektive übermannte und schlummern ließ. Mit einem gemeinsamen Frühstück am Morgen fand die pfiffige Bibliotheksnacht ihren Abschluss.
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