BRK bildet Notfallsanitäter aus
Schule, Wache, Klinik

Beim BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach absolvieren vier junge Leute, unterstützt von Lehrrettungsassistenten, eine Ausbildung. Im Bild: Stephan Hirsch, Nathalie Zimmerer, Timothy Battaglia, Johanna Decker, Joachim Lösch, Tanja Ruhland und Armin Troglauer. Bild: hfz

Vier junge Menschen haben beim BRK ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Erlernen werden sie ihren Beruf, der relativ neu ist, in der Schule, auf der Wache und in der Klinik.

Die Ausbildung absolvieren Nathalie Zimmerer und Timothy Battaglia an der Lehrrettungswache in Amberg sowie Tanja Ruhland und Johanna Decker an der Lehrrettungswache in Sulzbach-Rosenberg.

Das relativ neue Berufsbild des Notfallsanitäters, das es seit 2014 gibt und das die bisherige zweijährige Rettungsassistenten-Ausbildung ersetzt, stellt durch die erweiterte dreijährige duale Ausbildung nochmals detailliertere und höhere Anforderungen an die Auszubildenden. Die künftigen Notfallsanitäter wechseln in jeweils mehrwöchigen Blöcken zwischen Lehrrettungswachen (1960 Stunden), Schule (1920 Stunden) und Klinik (720 Stunden) hin und her. So soll sichergestellt werden, dass das jeweils theoretisch erlernte Wissen auch anschließend in der Praxis angewendet und vertieft werden kann.

Zum Ende der Ausbildung sollen die jungen Menschen in der Lage sein, sowohl mit dem Notarzt als auch eigenverantwortlich Notfall- und Akutversorgungen am Patienten zu ergreifen, aber auch qualifizierte Krankentransporte abzuhandeln. Erforderlich ist dafür laut einer Pressemitteilung des BRK fundiertes Fachwissen über Anatomie und Physiologie, Notfallmedizin, Arzneimittelkunde, Rechts- und Gesetzeskunde sowie Verhalten bei Großschadenslagen.

Dieses wird den künftigen Rettungsdienstmitarbeitern auch von den jeweiligen Ausbildern und Praxisanleitern Armin Troglauer und Stephan Hirsch (Lehrrettungswache Amberg) sowie Joachim Lösch und Christian Meister (Lehrrettungswache Sulzbach-Rosenberg) vermittelt, um sie möglichst fit für den oftmals schwierigen und belastenden Alltag zu machen. Auch in den kommenden Jahren wird die Ausbildung von Notfallsanitätern ein fester Bestandteil im Kreisverband sein, "um den hohen medizinischen Versorgungsansprüchen weiterhin gerecht werden zu können", so das BRK.
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