Bürger spendeten 3500 Euro für Orgelmusik
Dass die Orgel flötet

An Tankstellen werden 500-Euro aus Sicherheitsgründen nicht angenommen. In diesem Fall war das nach der Orgelkonzert-Reihe aber kein Problem. Von links: Bürgermeister Martin Preuß, Barbara Cosima Frey vom Kulturamt, Kulturreferent Wolfgang Dersch, Organist Bernhard Müllers, Dieter Paintner von der Volks- und Raiffeisenbank, Franz Meier vom Projekt-Orgel-Verein, Kulturamtsleiter Wolfgang Boss und Stadtpfarrer Franz Meiler. Bild: Luber

Alle erinnern sich noch gerne: Wie die Organisatoren fast bis zur Sakristei Stühle aufstellten, damit die vielen Besucher Platz fanden. Wie bei einem Konzert die Schulkirche trotzdem so überfüllt war, dass selbst Barbara Cosima Frey vom Kulturamt nicht mehr hineinkam. Wie Organisten bis aus Kuba, der italienischen Partnerstadt Desenzano und Belgien anreisten, um eine halbe Stunde in der Mittagszeit zu spielen. Für die Amberger Orgelmusik war 2016 ein Jahr der Superlative. "Wir hatten schon immer viele Besucher. In unserem siebten Jahr waren es aber so viele wie noch nie", sagte der künstlerische Leiter der Amberger Orgelreihe, Bernhard Müllers. Und die Gäste dankten es den Organisatoren und Musikern mit Spenden. 3500 Euro für die elf Konzerte kamen dieses Jahr zusammen.

Müllers wechselte für den Fototermin das Kleingeld plakativ in 500-Euro-Scheine. Das Geld geht an den Projekt-Orgel-Verein von St. Martin, der sich im Zuge des Kirchenumbaus für eine neue Orgel einsetzt. 200 000 Euro sind bereits vorhanden. Die Orgelreihe wird wohl auch 2017 in der Schulkirche stattfinden, einer der prächtigsten Rokoko-Kirchen in Süddeutschland.

Da nickte auch Dieter Paintner, Vorstand der Volksbank-Raiffeisenbank, die als Sponsor auftritt. Mittlerweile kommen die Zuhörer bis aus dem Bayerischen Wald, erzählte Vorsitzender Franz Meier.
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