Christsoziale reisen zum Zehnjährigen in Partnerstadt Desenzano
CSU auf Piazza und im Palazzo

Begeistert von Land und Leuten waren die Teilnehmer der viertägigen Reise des CSU-Kreisverbands Amberg, die in die italienische Partnerstadt Desenzano führte. Das Gruppenbild entstand beim Besuch der über die Region hinaus bekannten Olivenölmühle Frantoio in Montecroce. Bild: Uschald

Seit zehn Jahren besteht Ambergs Partnerschaft mit Desenzano. Noch bevor beide Städte die offizielle Geburtsstunde ihrer Beziehung feiern, hat eine rund 50-köpfige Reisegruppe der örtlichen CSU das Juwel am Gardasee besucht. Ihr einhelliges Urteil: Desenzano ist eine Reise wert - nicht nur im Geburtstagsjahr.

Ambergs CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott, der die Anregung zu diesem Kulturtrip gegeben hatte, freute sich, dass die Christsozialen mit ihrem Besuch sozusagen dieses besondere Jahr der Begegnung von italienischer und Oberpfälzer Seite eröffneten. Bei dem mehrtägigen Aufenthalt in der größten Kommune am Gardasee mit ihren römischen und venezianischen Spuren profitierten die Gäste nach Mitteilung der CSU auch von den intensiven Kontakten, die Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger seit Jahren mit Desenzano pflegt.

Erst Weinfest, dann Bierfest


In der weitläufigen Ruine eines mittelalterlichen Schlosses mit kleinen Zinnentürmen und großartigem Ausblick auf den See hießen Offizielle der Stadt die Besucher willkommen. Sie kündigten für Samstag, 2. Juli, in der Vilsstadt eine italienische Fiesta mit Wein aus ihrer Region an und freuten sich schon auf den Gegenbesuch der Amberger, die im September in Desenzano ein Bierfest ausrichten wollen. Seitens der Gastgeber kam laut CSU erfreut zum Ausdruck, dass die Partnerschaft immer enger werde. Dazu beitragen würden Austauschprogramme von Schulen, Musikgruppen und Sportvereinen. Begegnungen wie der Besuch der CSU-Gruppe böten eine weitere gute Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.

Ein Wort des Dankes bei dem lockeren Empfang, für den sich Bürgermeisterin Rosa Leso entschuldigen ließ, galt von italienischer Seite Barbara Lanzinger, die schon viel für die Belebung der Partnerschaft getan habe. Das würdigte auch CSU-Kreischef Stefan Ott, der seinerseits betonte, dass es für seine Partei ein Herzensanliegen sei, diese Partnerschaft zu fördern. Der Vorsitzende trug selber dazu bei, indem er sich als zuverlässiger Organisator und kundiger Reiseleiter erwies.

Zusammen mit ihm und Barbara Lanzinger bot die örtliche Chefin des Fremdenverkehrsbüros, Lorena Fila, ein abwechslungsreiches Programm. Dabei durften eine Weinprobe bei einem renommierten Winzer der Region, eine Rundfahrt auf dem Gardasee und die Besichtigung der weithin bekannten Olivenölmühle Frantoio in Montecroce nicht fehlen.

Strand, Dom und viel mehr


Außerdem blieb nach Schilderung der CSU reichlich Zeit dafür, die mittelalterliche Stadt sowohl mit einem Stadtführer als auch auf eigene Faust zu erkunden: Renaissance-Palazzi, die pittoreske Piazza Malvezzi am Alten Hafen, römische Ausgrabungen, der Dom San Maria Maddalena und die weitläufige Strandpromenade waren demnach ein "Muss" für die Reisegruppe aus Amberg.
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