Coffee to go again
Plastikbecher verpönt

Coffee to go ja, aber nur im Mehrwegbecher: Dafür kämpfen (von links) Susanne Birner, Hannelore Zapf, Adelheid Gutekunst, Bürgermeisterin Brigitte Netta und Hans-Jürgen Bumes. Bild: hfz

Coffee to go schmeckt nicht mehr jedem - wenn er im Papp-oder Plastikbecher serviert wird. Es geht auch anders.

Als mittlerweile zehnter Standort im Raum Amberg zeigt "BioOrganic" in der Georgenstraße 56 durch einen Aufkleber, dass hier mitgebrachte Mehrwegbecher mit Kaffee befüllt werden.

Bürgermeisterin Brigitte Netta (SPD) sowie SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Stadträtin Hannelore Zapf dankten Inhaberin Adelheid Gutekunst für die Unterstützung der Aktion "Coffee to go again". Stadtrat Hans-Jürgen Bumes von den Grünen sparte ebenfalls nicht mit Anerkennung, wie in einer Pressemitteilung hervorgehoben wird. Darin heißt es auch: "Letztendlich geht es aber um eine viel weitere Zielsetzung: weniger Müll kaufen. Denn Abfallvermeidung ist die wichtigste Maßnahme, um Ressourcen zu schonen und damit Umwelt und Klima zu schützen."

Mit den bekannten, einfachen kleinen Dingen im Alltag fange alles an: "Zum Einkaufen eine eigene Tasche mitnehmen, für Obst und Gemüse am besten zum Markt gehen, den Durst aus wiederverwertbaren Bechern und Trinkflaschen löschen. Recyceln, Produkte mit Mehrwegverpackungen und Pfandflaschen einkaufen. Müll trennen. Kaputtes reparieren, Altes wiederverwenden, so weit es geht. Das hat jeder schon mal gehört, aber wir müssten uns häufiger auch daran erinnern." Europaweit liege die Recyclingrate für Wertstoffe bislang erst bei 39 Prozent.
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