Danach rückwärts durch Regensburger Straße
Dreher mit 200 PS

200 PS unter der Haube. Zu viel für einen 21-Jährigen aus dem Landkreis? Offensichtlich! Anders ist dessen Auftritt vom Sonntag kaum zu erklären. In "angeberischer Weise", wie die Polizei formulierte, gab er mit dem auffällig lackierten Auto Gas, um sich "bei seiner Freundin in Szene zu setzen", wie es heißt.

Start war gegen 15.30 Uhr an der Stoppstelle am Nabburger Tor, der Untergrund regennass. Und auch wenn es sich um einen älteren BMW handelte, ging die Post ab. Aber nur wenige Meter weit. Rasch kam der "Pilot" vom Kurs ab, der Pkw drehte sich und blieb an der Schlachthausstraße entgegen der ursprünglichen Richtung stehen. Peinlich genug, sollte man meinen. Doch nicht für den "Möchtegern", wie ihn die Polizei nannte. Um von seinen Unzulänglichkeiten abzulenken, habe er den Rückwärtsgang eingelegt, sei so in die Regensburger Straße eingebogen und dort rückwärts bis zur Raigeringer Straße gekurvt.

Passanten riefen die Polizei. Rasch war der 21-Jährige gestoppt. Da er wiederholt im Straßenverkehr aufgefallen war - drei Unfälle in drei Jahren, als Beifahrer mit Soft-Air-Waffe auf Autos geschossen - wird er das Gaspedal so bald nicht mehr durchdrücken: Die Verkehrsbehörde soll prüfen, ob der Fahrer aufgrund seiner persönlichen Reife und Fähigkeit geeignet ist, ein Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen zu lenken. Dazu komme eine erhebliche Geldbuße.
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