Das hat Amberg 2015 bewegt
Zoll beim FC, Aufnahmestopp an der Realschule

Ein Unbekannter schießt am 1. Februar in Waldhaus auf eine Jungsau im Wildschweingehege - vermutlich mit einer Armbrust. Wer hinter diesem Angriff steckt, bleibt unklar. Das getroffene Tier stirbt.

Die Schönwerth-Realschule ist überfüllt - und stoppt deshalb die Aufnahme neuer Schüler aus Freihung, Gebenbach, Hahnbach, Hirschau, Illschwang, Poppenricht, Vilseck und Schnaittenbach. Sie werden an die Walter-Höllerer-Realschule in Sulzbach-Rosenberg verwiesen.

Mehr als 200 Mitglieder des Tierschutzvereins holen Ende März im ACC die im Januar wegen Platzmangels abgesagte Hauptversammlung nach. Über zwei Stunden geht es um Vorwürfe wie Betrug, Veruntreuung, Verleumdung und Beleidigung. Zur Neuwahl treten zwei Listen an - als neue Vorsitzende gewählt wird die bisherige Schriftführerin Sabine Falk.

Kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga, am 23. April, haben Verantwortliche von FC und TV 1861 den Zoll im Haus: Spielern soll unter der Hand mehr bezahlt worden sein als angegeben. Und FC-Akteure sollen auf der Gehaltsliste von Firmen stehen, bei denen sie nie gearbeitet haben. Ende des Jahres stellt die Staatsanwaltschaft Regensburg das Verfahren wegen nicht korrekt abgeführter Sozialabgaben und Steuern ein. Die Summen und eine fünfstellige Geldauflage werden beglichen. Der Verein hat reagiert: Für die erste Mannschaft gibt es jetzt eine Spielbetrieb- GmbH und Co. KG.

Seit 1984 haben die Macher der militärhistorischen Sammlung der Garnison Amberg 4000 Ausstellungsstücke zusammengetragen. Jetzt drohen diese heimatlos zu werden, denn Ende 2018 wird die Leopoldkaserne aufgelöst. Mitte Dezember scheint ein Notbehelf gefunden: Die Sammlung könnte in der ehemaligen Standortverwaltung untergebracht werden.

Das Naherholungsgebiet im Ammerbachtal braucht selbst Erholung. 800 Unterstützer unterzeichnen den Protest gegen die vorgesehenen Hunde-Freilaufflächen. Das letzte Wort hat Ende November der Stadtrat.

Amberg ist durch den Mikrozensus 2011 um 1000 Einwohner geschrumpft. Die Musterklage im Namen von 53 bayerischen Gemeinden scheitert Anfang August vor dem Regensburger Verwaltungsgericht Die Stadt will Berufung einlegen.

Ein Geschäftshaus zwischen Georgenstraße und Eichenforstplatz ist einsturzgefährdet. Die Verantwortlichen wollen auf Nummer sicher gehen - die drei betroffenen Läden werden eilig zugesperrt. Notsicherungsmaßnahmen bannen die akute Gefahr. (eik)
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