Das junge Amberger Modelabel „I Am Free“ bietet ökologisch korrekte und nachhaltige Mode
Öko-Fashion muss nicht langweilig aussehen

Bürgermeisterin Brigitte Netta (vorne, Dritte von links) und Dr. Helmut Kollhoff (hinten, Zweiter von links) von der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Amberg ließen sich das Amberger Modelabel "I Am Free" vorstellen. Bild: hfz

"I Am Free" - so heißt ein junges Modelabel aus Amberg, das es sich zum Ziel gesetzt hat, ökologisch korrekte und nachhaltige Mode zu fairen Preisen anzubieten. Hinter dem Projekt stehen zehn junge Leute zwischen 17 und 26 Jahren, die "nebenbei" noch arbeiten oder studieren.

Jedes Kleidungsstück ist mit den bestmöglichen Standards zertifiziert und wurde unter gerechten Bedingungen für die Arbeiter hergestellt, betonten die Macher bei einem Termin mit der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Amberg, vertreten durch Bürgermeisterin Brigitte Netta und Dr. Helmut Kollhoff. "Diese jungen Leute machen Mut", bewertete Netta die Idee. "Der faire Handel schafft Gerechtigkeit. Außerdem vermeidet er Fluchtursachen. Denn wenn wir die Menschen, die für uns in den Entwicklungsländern arbeiten, fair entlohnen, vermeiden wir Hunger und Armut, so dass sie keinen Grund mehr haben, ihre Heimat zu verlassen".

Seit kurzem erhältlich


Brigitte Netta und Dr. Helmut Kollhoff schauten sich die erste Kollektion an, die seit kurzer Zeit unter www.i-am-free.de erhältlich ist. Die Jungunternehmer achten nicht nur darauf, dass die Fabrikarbeiter für ihre harte Arbeit fair entlohnt werden, sondern auch die Umwelt keine Schäden davonträgt, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus weiter.

"Mit dem Tragen eines T-Shirts aus Bio-Baumwolle kann jeder seine eigene Haut, die Farmer auf den Plantagen und den Anbauboden selbst vor chemischen Insektiziden und Pestiziden schützen", sind Katharina Knab und Alexander Cotte von "I Am Free" überzeugt.

Klassische Designs


Die Gerechtigkeit im Herstellungsprozess soll aber nicht mit dem Kauf enden. "Wo wäre es denn gerecht, für faire Mode so viel mehr Geld zu verlangen?", lautet eine Maxime der Modemacher. Um diesen Gedanken zu verbreiten verkauft das Label T-Shirts schon ab 20 Euro. Öko-Fashion müsse also nicht immer langweilig aussehen und dabei noch total überteuert sein, sind die Designer überzeugt: "Die Mode ist durch klassische Designs sowie durch hohe Qualität nicht auf eine Saison begrenzt. Für wen dennoch nichts dabei ist, gibt es die Möglichkeit, gegen einen kleinen Aufpreis sein T-Shirt umgestalten zu lassen."

Mit dem Tragen eines T-Shirts aus Bio-Baumwolle kann jeder seine eigene Haut, die Farmer auf den Plantagen und den Anbauboden selbst vor chemischen Insektiziden und Pestiziden schützen.Katharina Knab und Alexander Cotte von "I Am Free"
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