Diakonie an der Hellstraße bekommt eigene Haltestelle
Bis vor die Haustür

Darauf haben die Bewohner des Seniorenheims gewartet: Busunternehmer Stefan Bruckner (links), Hans-Jürgen Haas vom Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (Zweiter von links) und Oberbürgermeister Michael Cerny (Vierter von links) bei der neuen Haltestelle. Bild: Steinbacher

Lange haben sie dafür gekämpft - endlich bekommen die Bewohner des Seniorenheims der Diakonie an der Hellstraße eine eigene Bushaltestelle. "Zuvor mussten sie mit dem Taxi fahren oder zu Fuß gehen", sagte Gisela Bergmann, Vorsitzende des Heimbeirats, am Montag bei der offiziellen Inbetriebnahme der Haltestelle vor dem Gebäude.

"Die Bewohner des Altenheims mussten sich bisher selbst um Fahrgelegenheiten kümmern." Der nächstgelegene Halt in der Wiltmaisterstraße sei für die meisten unerreichbar. "Die Mobilität sowie die Barrierefreiheit war in dieser Gegend schon immer ein Problem," ergänzte Hans-Jürgen Haas, Geschäftsleiter des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach. "Aufgrund der Lage am Südwesthang des Mariahilfberges ist das Gebiet sehr steil. Die Zu- und Abfahrten sind relativ schmal und durchgehend mit Autos beparkt", fügte Haas hinzu.

Die Lösung? Ein Kleinbus holt die älteren Semester jetzt vor dem Gebäude ab. Oberbürgermeister Michael Cerny ist von der Idee begeistert: "Sowohl für das Heim, als auch für das Klinikum ist das ein echter Fortschritt." Die Senioren können unter der Woche ab sofort mit zwei Fahrten vormittags und vier am Nachmittag rechnen. "Wo liegen denn eure Hauptziele?", fragte Cerny die Fahrgäste. "Innenstadt", kam es fast einstimmig zurück. Die Freude über die Haltestelle ist förmlich spürbar.
Weitere Beiträge zu den Themen: ÖPNV (19)Klinikum St. Marien Amberg (119)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.