Dr. Hamid Hossain neuer Chefarzt für Mikrobiologie
Von Gießen in die Oberpfalz

Dr. Hamid Hossain ist ab 1. Januar neuer Chefarzt Mikrobiologie am Institut für Laboratoriumsmedizin der Kliniken Nordoberpfalz AG und St. Marien in Amberg. Bild: hfz
Amberg/Weiden. Die Kliniken Nordoberpfalz AG und das Klinikum St. Marien haben einen neuen Chefarzt für Mikrobiologie für das Institut für Laboratoriumsmedizin gefunden: Dr. Hamid Hossain kommt ab dem 1. Januar in die nördliche Oberpfalz. Seit 2008 war er als Ärztlicher Leiter am Institut für medizinische Mikrobiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig.

Für den weiteren Aufbau eines leistungsfähigen Labors an den Standorten Weiden und Amberg war die Bestellung eines Chefarztes für die Mikrobiologie zwingend nötig geworden, alleine schon hinsichtlich der Diskussion um die Hygiene in den Krankenhäusern, heißt es in einer Pressemitteilung. "Die Laboratoriumsmedizin im Allgemeinen ist ein wichtiger medizinischer Kernprozess, der wesentliche Grundlage für die Stellung vieler Diagnosen ist", so Dr. Thomas Egginger , Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG. Neben der klinischen Chemie und Immunhämatologie stelle die Mikrobiologie einen weiteren wichtigen Schwerpunkt innerhalb des Instituts dar. Dieser sollte unbedingt weiterentwickelt werden. Dr. Hossain als Wunschkandidaten für diese Position gewonnen zu haben, sei ein Glücksfall, da er sowohl eine umfangreiche medizinisch-fachliche Expertise als auch hohe organisatorische Kompetenz besitze, die den Bereich der Laboratoriumsmedizin sicher weiter voranbringen werde.

"Wir freuen uns, dass wir Dr. Hossain für diese Position gewinnen konnten. Er ist eine wertvolle Unterstützung, denn er bringt das nötige fachliche Know-how mit und war als Ärztlicher Leiter am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Uni Gießen schon lange Jahre in einer sehr verantwortungsvollen Position tätig.", erklärt Dr. Harald Hollnberger , Ärztlicher Direktor von St. Marien. Außerdem habe der Wunschkandidat nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überzeugt.

Dr. Hamid Hossain (47) freut sich auf sein neues Aufgabengebiet: "Ich kann am Klinikum Weiden und am Klinikum Amberg meine ganze Erfahrung aus 20 Jahren Mikrobiologie und acht Jahren ärztlicher Leitung am drittgrößten Universitätsklinikum der Bundesrepublik Deutschland in Gießen einbringen, um eine mikrobiologische Diagnostik auf höchstem Niveau anzubieten."

An beiden Standorten sieht er die Bereitschaft, eine moderne Mikrobiologie zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Infektionskrankheiten aufzubauen. In Zeiten, wo viele Krankenhäuser die Infektionsdiagnostik nach außen verlagern, würden Weiden und Amberg den Weg einer hausinternen Mikrobiologie gehen, um eine moderne, hochwertige und schnelle und somit die bestmögliche Infektionsdiagnostik anzubieten. "Diesen Weg zum Schutz und Wohle der Patienten möchte auch ich gehen", sagt er.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.