Dr.-Johanna-Decker-Schulen und Neuntklässler aus Zwickau im fairen Wettstreit
Bayern und Sachsen im Duell

In Zweierteams übernahmen die Schülerinnen auch die Moderation der Deutsch-Olympiade. Bild: exb

Zu einer Neuauflage der bayerisch-sächsischen Deutsch-Olympiade trafen sich an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen Neuntklässler des Zwickauer Peter-Breuer-Gymnasiums und der Gastgeber. Schulleiter Günter Jehl und Studiendirektor Rolf Künstler freuten sich, dass etwa 50 Gäste aus Zwickau gekommen waren und erwähnten, dass die Partnerschaft der beiden Schulen mittlerweile seit elf Jahren besteht.

Anders als in den Vorjahren traten beim Wettkampf - einem ursprünglich von der Hertie-Stiftung initiierten Projekt - in den fünf Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen jeweils drei gemischte Mannschaften in jeweils einer Kategorie an, damit möglichst viele junge Leute aktiv werden konnten. Zudem übernahmen fünf Zweierteams die Moderation der Veranstaltung. Im Anschluss an das gegenseitige Kennenlernen, die Bildung der Teams und die Aufbereitung der Spielregeln traten die ersten Gruppen an und präsentierten ihre Ergebnisse auf der Bühne. Nur zwei Minuten Zeit gab es für jede Mannschaft, um dann in ebenso kurzer Zeit in Paar-Reimen eine möglichst sinn- und humorvolle Story vorzustellen. Zudem ging es laut einer Pressemitteilung darum, eine Story mit einem gegebenen Anfangs- und Endsatz zu erfinden oder die Fantasie-Begriffe Handyraupe, Schulschraube oder Nachbarnkratzer anhand von Wortbedeutung, Geschichte, Gefahren und Nutzen der Sache zu erklären. Neben dem Erraten möglichst vieler Begriffe ging es in der letzten Disziplin auch darum, aus einer Handlungsvorgabe, die aus einer Überschrift und Figuren bestand, mehr oder weniger aus dem Stegreif eine Spielszene zu entwickeln.

Nach Beratung und Bewertung durch die Jury erhielten die Amberg-Zwickauer-Siegerteams Urkunden und kleine Preise. In dem Schreiben der Decker-Schulen heißt es dazu: "Ein Wettstreit, der Teamgeist, Sprachkompetenz und Kreativität der Beteiligten bewies und allen riesig Spaß machte." Die Zeit bis zur Abfahrt nutzten die Gäste nach dem Mittagessen in der Schulmensa dazu, mit den Schülerinnen die Amberger Fußgängerzone zu erkunden.
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