Dreifaltigkeitskirche feiert ihren Baubeginn mit Rudolf Voderholzer
Ein Grundstein, den der Bischof liebt

Der Bischof bezeichnete sie als "eine der größten und vitalsten Pfarreien" seiner Diözese. Höchste Zeit also, dass sich Rudolf Voderholzer gestern in Heilige Dreifaltigkeit zum Pastoralbesuch blicken ließ, wie er selber scherzte.

Dass er sich dafür die Feier der Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche vor 90 Jahren ausgesucht hatte, passte dann besonders gut. Denn natürlich wurde dieses Fest im Gedenken an die Entstehungsgeschichte der Pfarrei - 1923 dazu erhoben, 1926 Start des Kirchenbaus - durch ihn gekrönt. Fast schon logisch, dass zum Pontifikalgottesdienst am Vormittag die Krönungsmesse von Mozart aufgeführt wurde - vom Chor gesungen und den Kirchenmusikern gespielt.

Begegnung mit Seele


Schon das hatte etwas Erhebendes, das Regensburgs Bischof nicht nur durch seine Anwesenheit, sondern auch durch seine Eucharistiegestaltung und Predigt noch verstärkte. Er schlug vom Evangelium ausgehend den Bogen zur Bedeutung der Kirche. Sie ist nach seinen Worten ein Ort der Begegnung, an dem die Seele Nahrung findet und heilen kann. "Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach. Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund", zitierte Rudolf Voderholzer zwei wichtige Sätze, die die Gläubigen in jeder Eucharistie gemeinsam sprechen. "Dazu ist die Kirche gebaut", verdeutlichte der Diözesanbischof, "damit es in der Seele eine Begegnung mit dem Herrn gibt".

Dank für lebendige Pfarrei


Natürlich dankte er bei seinem Pastoralbesuch auch öffentlich in der Messe allen, die dazu beitragen, dass es in der östlichen Stadtpfarrei eine lebendige Gemeinde gibt. Allen voran Pfarrer Ludwig Gradl, der mit Dreifaltigkeit, Heilige Familie und der Expositur Paulsdorf "eigentlich genug zu tun hätte". Trotzdem fülle er obendrein das Amt des Regionaldekans aus und feiere jede Woche oft selbst die Eucharistie, "um die Menschen darauf vorzubereiten, dass Christus in ihr Leben treten kann".

Der Bischof dankte aber auch allen anderen Geistlichen, Haupt- und Ehrenamtlichen, Chor und Ministranten sowie den Vertretern der Verbände, die alle "mittun für den Aufbau der Kirche". Nicht weniger würdigte er die Eltern und Großeltern, die als "erste Missionare" und Verkünder des Glaubens im Leben und Herzen der Kinder den Grundstein legten. So könnten die Pfarreien die jungen Menschen oft "auf einem guten Fundament weiterbilden". (Angemerkt)
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