Duales Studium beim Finanzamt
Krisensichere Arbeitsplätze

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Die neue Ausbildungsgruppe der Steuerinspektoren-Anwärter im Finanzamt hießen Finanzamtsleiter Friedbert Seidel (Vierter von links), seine Vertreterin Emma Luschmann-Birzer (links), die Ausbildungsleiter Johannes Altmeyer (Zweiter von links) und Winfried Kölbl (rechts) sowie Personalratsvorsitzender Heinrich Niebauer (Siebter von links) willkommen. Bild: hfz

Bayernweit haben 568 Steuerinspektoren-Anwärter eine Ausbildung bei den Finanzämtern begonnen. Elf davon werden in den nächsten drei Jahren in Amberg auf ihre künftigen Aufgaben als Finanzbeamte der dritten Qualifikationsebene vorbereitet.

Grundlage ist ein duales Studium: Die Neulinge sind insgesamt 21 Monate an der Beamtenfachhochschule und 15 Monate im Praxiseinsatz am Finanzamt. Wer die Prüfung besteht, kann laut einer Pressemitteilung als Sachbearbeiter oder als Außenprüfer eingesetzt werden. Finanzamtsleiter Friedbert Seidel erklärte, sowohl die Finanzverwaltung als auch die Bürger und Steuerberater legten großen Wert auf gut ausgebildete Steuerbeamte als kompetente Gesprächs- und Verhandlungspartner.

Auch Seiteneinsteiger


Die Nachwuchsbeamten, die teils als Schulabgänger, teils als Seiteneinsteiger mit bereits abgeschlossener anderweitiger Berufsausbildung das Studium beginnen, sollen einmal die künftig zu erwartenden hohen Altersabgänge in der Finanzverwaltung ersetzen. Das Studium bezeichnete er als anspruchsvoll und abwechslungsreich. Andererseits werde es mit einer Ausbildungsvergütung von circa 1143 Euro (Grundbetrag) und kostenfreier Unterbringung an der Fachhochschule entlohnt.

Nach erfolgreichem Studienabschluss könne den jungen Menschen dann als Diplom-Finanzwirte ein krisensicherer Arbeitsplatz mit individuellen und vielseitigen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten garantiert werden.
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