Ein TV-Studio in der Rezeption
Beim Regionalsender OTV wird das Studio umgebaut

OTV-Studioleiter Christoph Rolf steht auf der Baustelle. Die Umbauarbeiten für das neue Studio laufen noch diese Woche. Ab Montag, 22. August, geht es dann in neuer Optik auf Sendung. Bild: Steinbacher

Nadine Hofmann steht auf ein paar Spanholzplatten und einem Kamerakoffer. Mehrmals wiederholt sie ihre Moderation - der Teleprompter hakt. Beim Regionalsender OTV wird gerade das Studio umgebaut. Der Empfangsbereich ist zum provisorischen Studio umfunktioniert.

Amberg. (esa) Anfang August haben Handwerker das Innenleben des alten Studios herausgerissen, erläutert Leiter Christoph Rolf. Seit dieser Woche nun wird an gleicher Stelle neu aufgebaut. "Besonders stolz" ist Rolf, dass alles aus der Oberpfalz kommt. Die Medienagentur Spectrum (Tirschenreuth) hat das Design erstellt, die Schreinerei Weiß aus Mitterteich setzt die Planungen um.

Knapp zwei Wochen haben die Handwerker für den Umbau zur Verfügung, eine Woche die OTV-Mitarbeiter. Dann hängen sie Scheinwerfer auf, üben mit den neuen Grafikmonitoren und lernen neue Handlungsachsen der Kameras kennen. Sie müssen wissen, wo Kamera und Moderator stehen, was im Hintergrund ist. Am Montag, 22. August, will Rolf zum ersten Mal aus dem neuen Studio auf Sendung gehen.

"Zum 20-Jährigen gönnen wir uns ein neues Studio", sagt er. Zehn Jahre hat der Sender im alten Studio gefilmt. Aber auch TV-Kulissen seien der Mode unterworfen. Etwa alle drei Jahre seien sie leicht verändert worden. Denn unter den Fernseh-Leuten gebe es den Spruch: "Das versendet sich." Das heißt, der Zuschauer hat sich am Design sattgesehen. Wenn Anfang 2017 auf High Definition (HD) umgestellt wird, sehe der Zuschauer jeden Kratzer in den Möbeln, weil die TV-Bilder extrem scharf sind. 100 000 Euro kosten Möbel und Boden, für die HD-Technik werden noch einmal 200 000 Euro fällig.

Rolf, der auch Chefredakteur ist, freut sich vor allem auf die neue Flexibilität. Die Hintergründe können dank einer speziellen Wand und fünf Monitoren verändert werden. Unterschiedliche Perspektiven und Kamerafahrten seien möglich. Im Vergleich zur alten Einrichtung werde "für Kameraleute die Arbeit interessanter".

Täglich werden die Wetterschau, das Magazin und der Blick gedreht, montags zusätzlich eine Sportsendung, freitags ist Volksmusik dran.
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