Eine-Welt-Laden Amberg beteiligt sich an „fairer Woche“
Gerechte Löhne

Am Stand des Eine-Welt-Ladens gab es Informationen über Fairen Handel und ökologisch hergestellte Produkte. Mit dabei: Bürgermeisterin Brigitte Netta (Zweite von links). Bild: Steinbacher

Amberg ist Fair-Trade-Stadt - das merkten jetzt auch die Passanten am Marktplatz. Auf reges Interesse stieß die Aktion des Amberger Eine-Welt-Ladens und der Steuerungsgruppe der Fair-Trade-Stadt beim Bauernmarkt zur Eröffnung der "Fairen Woche". Am Verkaufs- und Informationsstand nutzten viele die Gelegenheit, rote und blaue Kartoffelchips aus Peru zu verkosten oder bunte Filzprodukte aus Nepal zu erwerben.

Mit Plakaten und Broschüren informierten die Organisatoren über die jeweiligen Projekte und die positiven Wirkungen des Fairen Handels für die Partner. So macht beispielsweise die Vermarktung der Bio-Chips durch den Fairen Handel den Anbau für die Kleinbauern wieder rentabel und verhindert unter anderem das Problem der Landflucht. "Uraltes Wissen und Sortenvielfalt bleiben gewahrt, Diskriminierung von Frauen kann vermindert werden. Gerechte Löhne verbessern den Lebensalltag der beteiligten Familien und ermöglichen kleine Errungenschaften des täglichen Lebens wie sanitäre Anlagen in den Häusern, aber auch die schulische Bildung der Kinder und die medizinische Versorgung der Landbevölkerung", heißt es in einer Presse-Info zu der Aktion.

Ein Team des jungen Amberger Modelabels "I am free" nutzte den Marktstand, um ökologisch und fair hergestellte Kleidungsstücke vorzustellen und zu verkaufen. Goldschmied Sebastian von der Recke informierte über "faires Gold". Auch Bürgermeisterin Brigitte Netta beteiligte sich an der Aktion und warb für faires Einkaufen.

Im Eine-Welt-Laden sind Broschüren, Rezepthefte und Produktproben noch bis Freitag, 30. September, erhältlich.
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