Einstiege für Plättenfahrten sollen barrierefrei werden
Zwei neue Stege

Rekordverdächtig: 2015 gab es 375 Plätten-Touren mit knapp 16 200 Passagieren. Nach 20 Jahren nagt allerdings der Zahn der Zeit an den hölzernen Anlegestellen Drahthammerwiese und ACC. An der Schiffgasse (Bild) besteht dagegen aktuell noch kein Sanierungsbedarf. Bild: Huber

20 Jahre liegt die Landesgartenschau inzwischen zurück. Sie bescherte unter vielem anderen der Stadt die Befahrbarkeit der Vils für jedermann in Plätten. Nach dem Besucheransturm im Veranstaltungsjahr war das ein eher geruhsamer Job. 1997, das geht aus Unterlagen der Stadtverwaltung hervor, gab es "lediglich 30" Plättenfahrten zwischen der Schiffgasse und dem Drahthammer Schlößl, vorbei an der weiteren Anlegestelle ACC.

Daraus wurden 2015 nunmehr 375 Touren mit knapp 16 200 Passagieren. Daher, schreibt das Kulturamt in einer Beschlussvorlage, sei dieses Angebot "aus touristischer Sicht nicht mehr wegzudenken". Die 20 Jahre seit ihrem Bau gingen an den beiden hölzernen Anlegestellen Drahthammerwiese und ACC natürlich nicht spurlos vorüber. Sie sind dringend sanierungsbedürftig.

Viel repariert könne jedoch nicht mehr werden, ergaben laut Verwaltung Untersuchungen. Zudem sollen beide Einstiege barrierefrei gestaltet werden. Ein Kostenvoranschlag beziffert den Neubau der zwei Konstruktionen auf rund 92 000 Euro. Dieser Betrag soll nun in den nächsten städtischen Haushalt aufgenommen werden, beschloss der Kulturausschuss einstimmig. Als Vorsitzender legte Bürgermeister Martin Preuß der Verwaltung dringend ans Herz, das Bündnis für Inklusion einzubeziehen, um dessen Wissen in Sachen Barrierefreiheit einfließen zu lassen.
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