Energieversorger zahlt 50.000 Euro
Großes Stadtwerke-Füllhorn

Ehrenamtliche wissen das: Ohne Sponsoren und Spenden geht gar nichts. Vor allem nicht im Sport. Die Stadtwerke sind da zu einem wichtigen Partner geworden. Zum zweiten Mal helfen sie mit 50 000 Euro. Nicht weniger als 23 Vereine profitieren.

Amberg. (tk) "Die Kinder- und Jugendarbeit sowie die wichtige Vereinsarbeit vieler Freiwilliger zu unterstützen, ist den Stadtwerken ein besonderes Anliegen", heißt es in einer Pressemitteilung des regionalen Energieversorgers.

Seit Jahren seien die Stadtwerke auf diesem Gebiet tätig, seit 2015 in Kooperation mit dem Stadtverband für Sport auch mit der gezielten Sportförderung, die laut Sprecherin Karoline Gajeck-Scheuck nun zum zweiten Mal zum Tragen kam.

Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Michael Cerny: "Unsere Amberger Vereine bieten ein breitgefächertes und qualitativ hochwertiges Sportangebot für die Region. Und die Stadtwerke tragen mit ihrem finanziellen Engagement dazu bei, dass dies auch in Zukunft so bleibt."

Norbert Fischer, Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport, stimmte in das Loblied mit ein: "Nach der Stadt sind die Stadtwerke die größten Förderer des Amberger Sports." Diese Unterstützung sei nicht selbstverständlich. Hier zeige sich deutlich, dass Geschäftsführer Stefan Prechtl, ein ehemaliger Handballer, selbst aktiver Sportler war und deshalb laut Fischer "das Engagement unserer Vereine sehr zu schätzen weiß".

Für alle Altersklassen


Für den DJK-Sportbund war Vorsitzender Theo Daller zum Pressetermin gekommen: "Ohne die Sportförderung der Stadt und der Stadtwerke wäre es uns nicht möglich, Breitensport für alle Altersklassen unterschiedlicher Nationen anzubieten." Ende des Jahres wird die SG Siemens (wir berichteten) von der Bildfläche verschwinden. Bis dahin kann sich Vorsitzender Paul Frank aber auf finanzielle Unterstützung verlassen: "Wir als Sportgemeinschaft finden es außerordentlich vorbildlich."

Der ESC, der neben seinem sportlichen Angebot die städtische Eishalle betreibt, befindet sich ebenfalls unter den Empfängern. Präsident Wolfgang Streich sagte: "Ohne diese Unterstützung wäre das Betreiben von Jugendsport in der Eishalle in Amberg so gar nicht mehr möglich."

Zweckgebundenes Geld


Die Vereine sind laut Stadtwerkesprecherin Karoline Gajeck-Scheuck im Gegenzug verpflichtet, die mit den Stadtwerken vertraglich geregelten Werbevorhaben umzusetzen. Aber: "Ein Sponsoring des Leistungs- beziehungsweise Wettkampfsports der Amberger Vereine ist über diese Maßnahme nicht vorgesehen." Das Geld werde unter der Maxime verteilt, es ausschließlich für die Förderung des Kinder- und Jugendsports sowie des Ehrenamtes auszugeben.

Grundvoraussetzung sei auch, dass die Vereine die Energie (Strom/Gas) für ihre Sportstätten ausschließlich von den Stadtwerken beziehen. Das jährliche Budget der städtischen Tochter ist für dieses Programm auf 50 000 Euro begrenzt.

Die EmpfängerBox-Club, Bushido (Judo), Alpenverein, DJK Ammersricht, DJK Sportbund, ESC, FSV Gärbershof, Kampfkunstschule, Luftsportgruppe, Reitclub, Ringer-Club, SC Germania, SG Neumühle, Jordanschützen, SG I und Tell, SG Kleinraigering, SG Siemens, Inter Bergsteig, SV Raigering, Taekwondo- und Kickboxclub, TC Am Schanzl, TV 1861 sowie Wander- und Volkssportverein. (tk)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.