Er wollte seine Oma in Ursensollen besuchen
Bub (10) radelt auf Autobahnzubringer

Symbolbild: dpa

"Was er später von seiner Mutter zu hören bekam, entzieht sich der polizeilichen Kenntnis", meinte Inspektionssprecher Dieter Muschler, sicherlich auch froh darüber, dass nichts passiert war. Er - das ist ein Zehnjähriger, der am frühen Dienstagabend in der Dunkelheit den Autobahnzubringer (B 299) entlanggeradelt war, weil er zu seiner Oma in Ursensollen wollte.

Der Bub, der am nördlichen Stadtrand wohnt, war seinen Erzählungen zufolge mit seiner Schwester am späten Nachmittag allein zu Hause gewesen. "Nachdem diese eingeschlafen war und er niemanden mehr zum Reden hatte, entschloss er sich, seine im rund 13 Kilometer entfernten Ursensollen lebende Oma zu besuchen", berichtete Muschler. Der Schüler schwang sich auf sein Fahrrad, durchquerte das Stadtgebiet und war bald danach auf der B 299 unterwegs. Als Verkehrsteilnehmer einen "schlecht erkennbaren Radler" meldeten, rückte eine Polizeistreife aus und konnte den Jungen gegen 18.30 Uhr auf halbem Wege unversehrt in ihre Obhut nehmen. Die restliche Strecke nach Ursensollen durfte der Bub im Streifenwagen mitfahren. Die Oma nahm ihren Enkel erst mal in Empfang und brachte ihn danach wieder nach Hause.
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