Erstmals sind auch kleinere Kirchen dabei
Am Mariahilfberg in Amberg die Heilige Pforte geöffnet

Regionaldekan Ludwig Gradl (vorne) öffnete die Heilige Pforte in der Bergkirche in Konzelebration mit den Patern Xaver, Seraphin und Janusz (von links). Bild: gf

Im Dezember vergangenen Jahres hatte Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen und allen Bischöfen gestattet, nicht nur in Kathedralen Heilige Pforten zu bestimmen. Und so gibt es sie erstmals in der Geschichte auch in kleineren Kirchen, wie am Mariahilfberg.

Am Samstag vollzogen Regionaldekan Ludwig Gradl, der Guardian des Klosters, Pater Janusz, und Pater Xaver die von Gebeten begleitete Zeremonie der Heiligen Pforte. Feierlich geschmückt war das Ostportal der Bergkirche, wo Gläubige darauf warteten, eingelassen zu werden. Gradl segnete die Pforte und bat um Gottes Barmherzigkeit für alle, die dieses Tor gläubig durchschreiten. Jenen möge Mut und Kraft gegeben werden, die nach Gottes Weisungen und Geboten leben, denken, reden und handeln. Den Suchenden, sagte Gradl, sollen sich neue Wege eröffnen, den Fragenden zu Antworten verholfen werden. Alle, die reumütig zu Gott umkehren wollen, ermutigte der Regionaldekan zu aufrichtiger Reue und Buße.

Im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer öffnete Gradl mit Weihwasser und -rauch die Heilige Pforte. Dazu fand dann in der voll besetzten Bergkirche ein feierlicher Gottesdienst statt.
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