Ex-Freundin erneut gewürgt
Diesmal hatte der Täter "nur" über drei Promille

Bild: dpa

4,5 Promille am Sonntag, 3,2 am Montagnachmittag, Stunden später über 3,6 Promille. Und gewalttätig wurde er auch wieder. Jetzt kann der 41-Jährige im Bezirksklinikum über sich und sein Verhalten nachdenken.

Nachdem Beamte der Polizeiinspektion am Sonntag kurz nach 14 Uhr in Luitpoldhöhe unliebsame Bekanntschaft mit dem total betrunkenen Herrn gemacht hatten, hielt sie dieser nur einen Tag darauf weiterhin auf Trab. Als die ehemalige Freundin (36) des Mannes am Montag gegen 17.30 Uhr nach Hause kam, sei ihr Peiniger bereits in deren Wohnung gestanden, berichtete Polizeisprecher Peter Krämer und fügte hinzu: "Offensichtlich hatte er die ins Schloss gezogene Wohnungstür aufgedrückt." Und das, obwohl die Polizei ein Kontaktverbot ausgesprochen hatte. Der Ex-Freund habe die 36-Jährige erneut attackiert und gewürgt. Er flüchtete aus der Wohnung, noch bevor eine Streifenbesatzung vor Ort war. Die Beamten trafen den 41-Jährigen vor dem Mehrfamilienhaus an. "Ein Alkotest ergab schon wieder einen Wert von 3,2 Promille", hielt Peter Krämer fest.

Es folgten wiederum ein Platzverweis und der eindringliche Appell, die Frau in Ruhe zu lassen und keinen Kontakt mehr zu ihr aufzunehmen. Zunächst, hieß es am Dienstag, schien der 41-Jährige zu kooperieren.

Der Friede währte aber nicht lange. Gegen 23 Uhr tauchte der Betrunkene ein weiteres Mal bei der 36-Jährigen auf, trat die Eingangstür ein und verschaffte sich so Zutritt zur Wohnung. Die Quittung für diesen Ausraster: Er wurde in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle transportiert. Inzwischen war der Promillewert auf über 3,6 gestiegen. "Da der Mann weiterhin aggressiv wirkte und von einer Gefährdung der Allgemeinheit ausgegangen werden musste, wurde er ins Bezirksklinikum Regensburg eingewiesen", teilte Krämer abschließend mit.
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