Feuerwehrleute und ihre psychischen Belastungen
Nach Bad Aibling Dienst quittiert

Richard Schrank, Kreisbrandrat Rosenheim: "Bei solchen Unfällen ist eine koordinierte Zusammenarbeit aller Rettungskräfte unabdingbar."

Stressbewältigung gab es für viele Einsatzkräfte der Feuerwehren zu meistern, wie zum Beispiel beim schweren Zugunfall zwischen Bad Aibling und Kolbermoor. 20 traumatisierte Einsatzkräfte sowie zwei, die nach dem Erlebten ihren Dienst quittierten, waren die offizielle Bilanz hierzu. Richard Schrank, Kreisbrandrat des Landkreises Rosenheim und damaliger Einsatzleiter, ließ in seinem Beitrag das damals Erlebte für die Oberpfälzer Feuerwehrführung ausgiebig Revue passieren.

Anhand von Funksprüchen, kurzen Videos, Bildern und detaillierten Kartenbeschreibungen zeigte er dabei den Einsatzverlauf ab der ersten Alarmierung auf. Da sich der Unglücksort in einem absolut unwegsamen Gelände befand, wurden die Einsatzkräfte nicht nur durch die Schwere des Unglücks, sondern auch bei der Erreichbarkeit vor eine sehr schwierige Aufgabe gestellt. Dabei galt es, über eine Strecke von gut eineinhalb Kilometern sämtliches Rettungsgeräte größtenteils per Hand an den Einsatzort zu bringen.

Alleine die Feuerwehr war damals mit 270 Kräften und 79 Fahrzeugen vor Ort, ferner Rettungsdienst, Polizei, THW und Bundeswehr. Nach den Worten von Richard Schrank wurde trotz der Schwere der Aufgabe und aller anderen Widrigkeiten der Einsatz durch die Kräfte gut gemeistert. Dazu gab er den Oberpfälzer Kameraden mit auf den Weg, dass dies nur durch eine hervorragende Abstimmung und die Ordnung aller Rettungskräfte ermöglicht wurde.
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