Fiat eines Ambergers prallt gegen die Fassade eines Sanitätshauses
Unter Wäsche begraben

Das Auto prallte direkt auf die Kleiderstange vor dem Sanitätshaus. Die Fliesen an der unteren Seite der Fassade sind gesplittert, der Fiat hat nur noch Schrottwert. Bild: Hartl

"Bis hinten in die Küche haben wir den Schlag gehört", erzählte die Verkäuferin des Sanitätshauses. "Dann rief eine Kundin: 'Da ist ein Auto im Schaufenster!'"

Eigentlich wollte der 87-jährige Amberger mit seiner Frau nur kurz zur Apotheke fahren. Am Montag gegen 14.45 Uhr bog er mit seinem Fiat Brava von der Jahnstraße rechts in die Emailfabrikstraße ein und musste kurz stoppen. Das Manöver übersah eine 22-jährige Hirschauerin hinter ihm und fuhr mit ihrem Wagen auf das stehende Auto. Die Wucht des Aufpralls schob den blauen Fiat des Seniors auf den Gehsteig und über ein paar Stufen, so dass er gegen die Fassade des Sanitätshauses an der Ecke prallte.

Das Fahrzeug des Ambergers hat nur noch Schrottwert, urteilten die Polizeibeamten vor Ort. Front und Heck sind eingedrückt. Das Schaufenster des Ladens blieb heil. Mit der linken vorderen Stoßstange prallte der Fiat in das Mauerwerk, genau in die Mitte zwischen zwei Glasscheiben. Ein paar Kacheln an der Mauer splitterten, auch einen Kleiderständer hatte es erwischt. Die bunten Badeanzüge und Wäschestücke hingen noch über der Motorhaube, bis der Abschleppwagen das Fahrzeug wegbrachte.

Auch der Fiat der 22-Jährigen war an der Front eingedrückt. Ihre Mutter holte die sichtlich aufgelöste Hirschauerin ab. Alle Beteiligten des Unfalls blieben unverletzt. Den Schaden bezifferte die Polizeiinspektion Amberg auf etwa 10 000 Euro.
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