Fingerabdrücke bringen Albaner direkt ins Gefängnis
Falsche Papiere helfen gar nichts

Die richtige Spürnase hatte eine Streife des Einsatzzuges, als sie in der Nacht zum Freitag in der Innenstadt zwei Autoinsassen kontrollierte. Den Ordnungshütern waren die beiden Männer (23 und 25) in ihrem VW Golf mit Regensburger Zulassung kurz nach Mitternacht in der Oberen Nabburger Straße aufgefallen. Der ältere der beiden zeigte einen italienischen Personalausweis vor, der jüngere, ein Kosovare, konnte sich nicht ausweisen.

Die Polizisten fuhren mit dem Duo daraufhin zur Dienststelle. Bei einer genaueren Überprüfung des "Italieners" stellte sich heraus, dass sowohl der ausgehändigte Personalausweis als auch ein auf gleichen Namen ausgestellter Führerschein und eine Krankenversicherungskarte gefälscht waren. Ein Abgleich der Fingerabdrücke brachte schließlich Klarheit. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem 25-jährigen "Italiener" tatsächlich um einen albanischen Staatsangehörigen handelt. Der Mann war 2015 bereits in sein Heimatland abgeschoben worden und danach mit falschem Namen und falscher Nationalität erneut illegal nach Deutschland eingereist.

Eine Überprüfung im Fahndungssystem der Polizei zeigte zudem, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag und er deswegen eine mehrmonatige Freiheitstrafe zu verbüßen hat. Die Beamten nahmen den 25-Jährigen an Ort und Stelle fest. Den Rest der Nacht durfte er in der Arrestzelle der Polizeiinspektion verbringen. Am Morgen wurde er den Beamten der JVA übergeben. Sein aus dem Raum Weiden stammender Begleiter wurde nach Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt.
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