Fischereiverein sagt Forellen-Fressern den Kampf an
Kein toller Hecht in der Vils

Männer, die ins Wasser steigen, gibt es dieser Tage öfter zu sehen. War es während der Woche Landschaftsarchitekt Christopher Trepesch, der im Auftrag des Landesamts für Umwelt die Vils untersuchte (wir berichteten), so folgten am Sonntagvormittag bei etwa 3 Grad Außentemperatur und leichtem Regen Angler des Fischereivereins. Vorsitzender Hans-Hermann Lier erklärt, warum: "Wir müssen die Hechte in der Vils reduzieren. Der Bestand der Bachforellen muss unbedingt geschützt werden." Geduld und Ausdauer müssen die Angler mitbringen, um einen der Räuber zu fangen, auf dessen Speiseplan neben Weißfischen auch Forellen stehen. "Dieses Mal waren die Hechte Sieger", steht in einer Mitteilung des Vereins. "Es wird auf alle Fälle ein weiteres Hegefischen angesetzt", kündigt Lier an und teilt mit: "Der Hecht darf nicht überhand nehmen und der positiven Entwicklung vieler Fischarten entgegenstehen." Gerade im betonierten Bereich zwischen der ehemaligen Jugendherberge und dem Parktheater hätten die Störsteine zur Steigerung der Artenvielfalt beigetragen. Bild: oe

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