Flika spendet Diabetes-Sensoren für Kinderklinik
Erleichterung für zuckerkranke Kinder

Flika-Vorsitzende Margit Meier, Kassier Oskar Schmidt (von links) und stellvertretende Vorsitzende Michaela Leitl (rechts) übergaben die Diabetes-Sensoren an Nicole von Wichtingen vom FLIDiabs-Team. Bild: hfz

Diabetes ist gerade für Kinder und Jugendliche und deren Eltern keine einfache Diagnose: Vor jedem Essen brauchen die Betroffenen Insulin, damit sie keinen Zuckerschock erleiden. Erleichterung bringt für viele junge Patienten eine Insulinpumpe, die das lebensnotwendige Insulin an den Körper abgibt. Damit wegen einer zu hohen Dosierung keine Unterzuckerung droht, gibt es für die Pumpen zusätzlich sogenannte kontinuierliche Glukosemesser.

Der Förderverein Flika hat der Kinderklinik am Klinikum St. Marien jetzt drei dieser Messgeräte im Wert von jeweils knapp 1300 Euro gesponsert. "Dabei handelt es sich um einen Transmitter, der an einen Sensor in der Haut des Patienten angebracht und mit der Insulinpumpe verbunden wird", erklärt Nicole von Wichtingen vom FLIDiabs-Team, das sich am Klinikum speziell um Kinder und Jugendliche mit Diabetes kümmert.

Die Messgeräte werden an die Familien mit diabeteskranken Kindern und Jugendlichen ausgeliehen. "Das macht für die Familien den Alltag oft wesentlich leichter", so Nicole von Wichtingen. "Unser kleinster Patient im Moment ist 14 Monate alt - für ihn ist so ein Transmitter enorm wichtig. Er sendet alle fünf Minuten einen Blutzuckerwert an die Pumpe und meldet, wenn ein kritischer Wert erreicht wird. Dann schaltet sich die Pumpe aus und gibt kein Insulin mehr ab, damit der Patient nicht in den Unterzucker fällt." Mithilfe der Transmitter würden die Werte auch zwischen den Mahlzeiten kontrolliert. Bei der Übergabe der ersten drei Transmitter haben die Verantwortlichen des Fördervereins bereits zugesagt, dass noch zwei weitere solcher Glukosemesser für die Kinderklinik gespendet werden.
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