Gäste aus England, Australien und den USA
Englische Woche in den Ferien

Nasheeka Netter, Michelle Myers, Kim Lyons-Hernandez (von links) sorgten für die richtige Atmosphäre bei der Sprach-Erlebniswoche an den Decker-Schulen. Bild: rpe

Schule in den Ferien. Auch das gibt's. Muttersprachler aus Großbritannien, den USA und Australien boten Decker-Schülerinnen eine englische Woche. Mit Fußball und Spieltagen am Dienstag oder Mittwoch hatte das allerdings gar nichts zu tun.

Amberg. (rpe) Eine abwechslungs- und lehrreiche Woche hatten 34 Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen. Jeweils zur Hälfte aus Gymnasium und Realschule setzten sich drei Gruppen von Mädchen aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe zusammen. Bei seinem Besuch in den drei Workshops lobte der neue Schulleiter, Oberstudiendirektor Günter Jehl, das Engagement und die Motivation der Teilnehmerinnen, die von Montag bis Freitag täglich fünf Stunden lang Englisch hörten und sprachen.

Mit landestypischen Spielen, viel Spaß und lehrreichen Stunden über die Heimatländer boten die Referentinnen die Möglichkeit, in mehrere Kulturen und Dialekte einzutauchen. Kim Lyons-Hernandez aus London, Michelle Myers aus Melbourne und Nasheeka Netter aus New Orleans gestalteten eine abwechslungsreiche Woche, in der Deutsch-Sprechen tabu war. In einer Einheit gingen alle zum Sportplatz, um einen Tanz einzustudieren, mit englischen Kommandos und Hinweisen beim Aufwärmen und zu den einzelnen Bewegungen; in einer anderen Phase sprachen Kim, Michelle und Nasheeka über den Umgang mit Abfall, und was man daraus machen kann, statt ihn wegzuwerfen; das mündete in eine fröhliche Show, also eine Modenschau, in der Mode aus Abfall hergestellt wurde. Die Schülerinnen gingen dabei sehr kreativ zu Werke.

Ein Tag war einer Amberg-Town-Tour gewidmet. Hier bereiteten die Mädchen in Kleingruppen zunächst Geschichten vor, die sie sich zu bestimmten Sehenswürdigkeiten ausdenken durften - in englischer Sprache. Danach ging es in die Stadt, und mit Schwung und teilweise pantomimischer Darstellung wurde dem Rest der Gruppe erklärt, warum beispielsweise am Schweinchenbrunnen die Tier-Skulpturen stehen oder wie die Stadtbrille entstanden ist. Alle Projekte, Spiele und Ausflüge wurden am Ende der Woche den Eltern und Lehrern bei einer Abschlusspräsentation gezeigt. Der Organisator der Sprach-Erlebniswoche, Studiendirektor Peter Ringeisen, dankte den Muttersprachlern für ihren Einsatz und dafür, dass sie durch ihre positive Art die Atmosphäre geschaffen hatten, in der die 14- bis 16-Jährigen ihre Englischkenntnisse erweitern konnten.
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