Gemeinschaft St. Georg zieht Bilanz über ihr Freizeithaus
Althütte bei Jungen ein Renner

Die Gemeinschaft St. Georg Regensburg hat in der ganzen Oberpfalz ihre Mitglieder. Bei der 56. Vollversammlung im Pfarrsaal St. Georg wurde wieder eine Reihe von ihnen für ihre Treue geehrt. Das Bild zeigt Männer und Frauen, die das Ehrenzeichen in Gold oder Silber erhalten haben. Bild: ads

Die Althütte im Bayerischen Wald ist eine beliebte Freizeiteinrichtung für Familien und Gruppen. Auch wenn sie so heißt und tatsächlich schon etwas älter ist, wird sie von der Gemeinschaft St. Georg Regensburg als Träger bestens in Schuss gehalten. Die jüngste Vollversammlung machte Werbung für den Verein und sein Haus.

Das Pfarrzentrum am Malteserplatz war Treffpunkt für diesen Zusammenschluss von Freunden des Pfadfindertums, vor allem der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Der 1961 gegründete katholische Erwachsenenverband der Diözese zählt derzeit 891 Mitglieder in 14 Ortsgruppen. Zweck des Vereins ist es nach eigenen Angaben, die pädagogischen, seelsorglichen und sozialen Aufgaben der DPSG ideell und wirtschaftlich zu fördern.

Vor allem als Betreiber der Freizeiteinrichtung zwischen Osser und Arber ist die Gemeinschaft bekannt. "Die Althütte ist weiter in einem hervorragenden Zustand, was dem Verwalter Hubert Hager und Hüttenwart Eckhard Hager zu verdanken ist", informierte Vorsitzender Alois Auer aus Sulzbach-Rosenberg die Versammlung. Er lobte auch die eingesetzte Arbeitsgruppe und den Putzdienst und sprach von unzähligen kleinen Handgriffen und Reparaturen, die 2015 erledigt wurden.

Neue Rohre und Getränke


Eine größere Maßnahme war die Verrohrung mit Bodenaushub zum Hang hinter der Hütte; laut Auer funktioniert die Abwasserentsorgung gut. Er appellierte an die Mitglieder, "Auffälligkeiten in Sachen Sauberkeit" an den Hüttenwart zu melden, wies aber auch darauf hin, dass die Einrichtung "ein Selbstversorgerhaus und kein Vier-Sterne-Hotel ist". Erfreulich gut klappt nach seinen Worten der Getränkeverkauf samt Belieferung. Die Besucher würden diesen Service gut nutzen. Selbst die Beschaffung neuer Decken für Übernachtungsgäste ist nach Auskunft des Vorsitzenden der Gemeinschaft St. Georg zur Zufriedenheit aller abgeschlossen worden.

Lediglich ein neuer Frühschoppen zum Kennenlernen auf der Hütte sei auf wenig Resonanz gestoßen, bedauerte Auer. Für 2016 stehen nach seiner Auskunft der Kauf neuer Küchenmöbel, die Abdichtung leckgeschlagener Wasserrohre im Bad und die Sanierung der Schlafräume im ersten Stock an. Auers Ausführungen folgten die ebenfalls positiven Berichte des Hüttenverwalters und des Kassiers Günter Fischer aus Amberg. Nach einem Kurzreferat von Günter Bäthe von der Diözesanleitung über das "Pfadfindergesetz im Wandel der Zeit" wurden langjährige Mitglieder mit dem Ehrenzeichen in Gold und Silber ausgezeichnet.

Zahlreiche Geehrte


Letzteres erhielten: Manfred Hennevogl aus Amberg, Eva-Maria Rupprecht aus Eschenbach, Ernst Dietz, Andreas Duda, Norbert Friedl, Armin und Matthias Landstorfer, Werner Männer und Günther Sommer (alle Mitterteich), Josef Baumann, Johanna Dudeck, Florian Klos, Marco Pfeffer, Marina Pirgl und Annemarie Zahl (Offenstetten), Stefan Englmeier und Gerhard Semmler aus Parsberg sowie Anita Auer, Hans Biehl, Hans Falk, Monika Frieser, Thomas Herold, Monika Kaser, Benno Krumpholz und Gunda Loohs.

Mit dem Ehrenzeichen in Gold wurden gewürdigt: Richard Salzl aus Amberg, Georg Koller und Johann Lang aus Parsberg, Edith Bennerln und Dr. Werner Schlosser (beide Regensburg), Ernst Donhauser und Klaus Staszek aus Rosenberg, Norbert Hager (Sulzbach) sowie Karl Groher und Gerhard Meiler (beide Weiden).
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