Gütesiegel für Stroke Unit am Klinikum St. Marien
Jede Sekunde zählt

Die Verantwortlichen am St.-Marien-Klinikum mit (von links) Manfred Wendl, Klinikumsvorstand; Dr. Michaela Nagel, Leitende Oberärztin Neurologische Klinik; Margarete Dietl, Stationsleitung Stroke Unit; Dr. Frank Huber, Chefarzt Neurologische Klinik; Christine Niebler, Leiterin Qualitätsmanagement; Hubert Graf, Kaufmännischer Direktor und Pflegedirektorin Kerstin Wittmann. Bild: Gräß/Klinikum

"Time is brain!" - zu Deutsch: "Zeit ist Gehirn!" Das wiederholen Mediziner immer wieder, wenn es um die Behandlung von Schlaganfällen geht. Denn je früher Patienten behandelt werden, desto größer ist die Chance, dass Folgeschäden verringert oder im Idealfall ganz verhindert werden können.

Deshalb ist es wichtig, dass beispielsweise Angehörige schon die ersten Anzeichen eines Schlaganfalles richtig deuten können und schnell Hilfe holen, damit der Betroffene in eine speziell dafür vorbereitete Klinik gebracht werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Krankenhaus selbst müssen dann natürlich die Abläufe bei Diagnose und anschließender Behandlung auch reibungslos und schnellstmöglich funktionieren. Dafür arbeitet in der Stroke Unit des Klinikums St. Marien, einer speziellen Station nur für Schlaganfallpatienten, ein Team aus Neurologen, speziell geschulten Pflegekräften und Therapeuten eng zusammen.

Großes Lob


Dieses Team hat jetzt ein großes Lob für seine Arbeit bekommen: Denn der Stroke Unit am Klinikum wurde nun zum dritten Mal in Folge bescheinigt, dass Patienten mit Schlaganfall hier bestmöglich versorgt werden. Das Lob gab es in Form eines Gütesiegels der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Deutschen Schlaganfall-Hilfe.

"Wir freuen uns über die erneute erfolgreiche Zertifierung", so Dr. Frank Huber, der Chefarzt der Neurologischen Klinik und der regionalen Stroke Unit am Klinikum. "Sie zeigt, dass unsere Patienten in der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach hier optimal versorgt werden." Durch die Gründung des Neuroradiologischen Zentrums in Kooperation mit dem Weidener Klinikum vor einem dreiviertel Jahr sei die Schlaganfallversorgung für die Patienten in der Region noch weiter verbessert worden, so Dr. Huber weiter. "Damit können wir nun auch die sogenannte Thrombektomie anbieten. Dabei handelt es sich um ein Behandlungsverfahren, bei dem das Gerinnsel, das den Schlaganfall verursacht, nicht medikamentös sondern mechanisch mit Hilfe eines Mikrokatheters entfernt wird."
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