Heute Weltwassertag
Wasser sichert Arbeitsplätze

Ein idyllisches Bild der Amberger Trinkwasserversorgung bei Paulsdorf: Dort befinden sich sechs Tiefbrunnen samt Häuschen. Bild: Huber (Archiv)

Das Amberger Wasser ist deutschlandweit vergleichsweise billig. Dass es dennoch kostbar ist, darauf wiesen die Stadtwerke am Montag hin. Es ist Lebensmittel Nummer eins. Und es schafft Arbeit. Heute und in der Zukunft.

Der Weltwassertag, der alljährlich am 22. März begangen wird, steht heuer unter dem Motto "Wasser und Arbeitsplätze". Darüber informierten nicht nur Stadtwerke-Geschäftsführer Professor Dr. Stephan Prechtl und Wassermeister Thomas Lotter, sondern auch Harald Köhler, Obermeister der Innung für Sanitär, Heizung und Klimatechnik. Die Stadtwerke seien für die Trinkwasserversorgung zuständig, bräuchten jedoch auch Partner, die ab den Hausanschlüssen weiterhin für eine gute Qualität sorgen würden.

Die 57 Innungsbetriebe beschäftigen sich laut Köhler mit der Installation von Trinkwasseranlagen in Gebäuden. "Es ist ganz, ganz wichtig, dass es im Gebäude mit der Qualität weitergeht", sagte Prechtl über den hohen Standard in der Hausinstallation. "Aber all das sieht der Verbraucher in der Regel nicht", so Köhler. Installateure, die diese Arbeiten vornehmen, werden von den Stadtwerken dafür autorisiert, erklärte er. Die Liste, auf der die entsprechenden Betriebe vermerkt sind, sei öffentlich einsehbar, ergänzte Pressesprecherin Karoline Gajek-Scheuck beim Termin im Wasserwerk Engelsdorf.

"Wir bilden natürlich auch aus", erklärte Köhler. Im Bereich der Innung seien es derzeit 92 Auszubildende, die den Beruf des Anlagenmechanikers erlernen. Wie komplex die Ausbildung ist, machte er an den Lerninhalten deutlich: 180 Lerninhalte hätten die angehenden Anlagenmechaniker, 60 seien es im Schnitt in den Handwerksberufen. Die Zukunftaussichten seien sehr gut, betonte er. "Dieser Bereich sei ein hochspannendes und hochkomplexes Feld, betonte er. Wassermeister Thomas Lotter pflichtete ihm bei: "In der Wasserversorgung zu arbeiten heißt, die Versorgung mit unserem wichtigsten Lebensmittel sicherzustellen: Trinkwasser."
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