Hochbegabte aus der Oberpfalz treffen sich am Max-Reger-Gymnasium
Überstunden in der Schule

Die ausgewählten Schüler verbringen eine Woche im Internat des Max-Reger-Gymnasiums. Bild: Hartl

Für alle Schüler in Bayern haben in dieser Woche die Sommerferien begonnen. Für wirklich alle? Nein! Etwa 30 Auserwählte aus Gymnasien der Oberpfalz verbringen einen Teil der langersehnten schulfreien Zeit am Max-Reger-Gymnasium (MRG) in Amberg. In einem Ferienseminar begegnen die hochbegabten Jugendlichen verschiedenen Vertretern aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Politik.

Paul Lippert, der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in der Oberpfalz, hat dieses fünftägige Seminar am MRG zum mittlerweile sechsten Mal organisiert. Die Schüler wurden auf Vorschlag ihres jeweiligen Gymnasiums ausgewählt. Dabei gelten als Auswahlkriterien nicht nur hervorragende Leistungen in den Jahrgangsstufen 10 und 11. Auch nachgewiesener Einsatz für die Schulgemeinschaft oder Gesellschaft im Allgemeinen wirken sich förderlich aus.

Ebenso entscheiden erkennbare musische und künstlerische Interessen mit, ob ein Schüler berücksichtigt wird. MRG-Direktor Wolfgang Wolters und Oberbürgermeister Michael Cerny begrüßten die schlauen Köpfe zum Auftakt am Montag im Festsaal der Schule und wünschten ihnen viel Spaß und Erfolg bei interessanten Vorträgen und Diskussionen. Danach ergriff Jörg Schrader, Verantwortlicher für das Ferienseminar, das Wort: "Es ist immer toll, mit jungen Leuten zu arbeiten, die Interesse und Engagement zeigen, und das in so vielen Bereichen."

Lucas Schmalzl aus Regensburg ist einer der Teilnehmer. Er möchte später vielleicht Medizin studieren. Lilly Melzer aus Tirschenreuth hat besonderes Interesse an Sprache, Literatur und Politik. Beide hoffen, neue Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln. "Ich will einfach eine schöne Zeit mit vielen netten Leuten mit den selben Interessen verbringen", sagte die 17-jährige Tirschenreutherin.
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