Hornissen erobern Gartenhaus

Da staunte Bernhard Erras aus Karmensölden nicht schlecht, als er nach einem zweiwöchigen Urlaub sein Gartenhaus betrat und feststellen musste, dass ein Hornissennest, das zunächst etwa 20 Zentimeter groß war, nun auf einer Länge von fast 60 Zentimetern am Firstbalken hängt. Richtig zerklüftet und skurril sieht die Außenhaut aus. Das Einflugloch bewachen immer einige wehrhafte Insekten. Kommt man dem Nest nicht zu nahe und vermeidet hektische Bewegungen, dann bleiben die Tiere ruhig und gehen ihrem Tagwerk nach: die Brut füttern und aufziehen. Selbst bei einem Meter Abstand stört der Mensch noch nicht. Der Rat des Naturschützers: das Nest einfach hängen lassen, denn die unter Naturschutz stehenden Hornissen dürfen nicht ausgeräuchert werden. Im Laufe des Herbstes stirbt das Volk, nur eine Königin wird den Winter überleben und ein neues gründen. Bild: gf

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