Hornissen naschen gerne
Fallobst als Delikatesse

Eine Hornisse nascht ein bisschen Obst - gerade der Spätsommer ist für die Tiere ein wahres Paradies. Denn Fallobst zählt für sie absolut zu den Delikatessen. Bild: gf

Durchaus friedlich sind die bis zu 30 Millimeter langen Hornissen, wenn man sie in Ruhe lässt, keine schnelle Bewegungen macht oder gar der Einflugschneise zum Nest zu nahe kommt.

Die im Herbst begatteten Königinnen überwintern und bauen im Frühjahr das neue Nest aus zerkautem Holz, dass bis zu 30 Liter Volumen fassen kann und durchaus von weit über 500 Tieren bewohnt wird. Aus den ersten Larven entwickeln sich Arbeiterinnen, die der Königin künftig sämtliche Tätigkeiten abnehmen. Hornissen ernähren sich von anderen Insekten, aber auch von Baum- und Pflanzensäften. Fallobst ist im Spätsommer eine Delikatesse.

Stiche von Hornissen können nur für Allergiker lebensbedrohlich sein, sagen Fachleute. Grundsätzlich gingen Hornissen dem Menschen aus dem Weg. Nur wenn sie sich bedroht fühlten, verteidigen sie sich, vor allem im näheren Umkreis ihres Nestes. Wegpusten sollte man unterlassen, das ausgeatmete Kohlendioxid wird von den Insekten als Angriffssignal gewertet. Hornissen stehen unter Artenschutz, daher dürfen bewohnte Nester nicht zerstört werden.
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